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Im Gebet verbunden –
über Grenzen hinweg.
Auch in Ihren persönlichen Anliegen.

 

Sei bei uns, Herr, auf unserem Weg.
Geh mit uns Schritt für Schritt.
Mach unsere tauben Ohren auf,
lass unsere blinden Augen sehen.
Gib den Verzagten Mut.
Lass uns in Angst nicht untergehen.
Gib uns durch den Heiligen Geist Eintracht und Weisheit,
den Geist der Wahrheit und der Liebe.
Bleib bei uns, Herr,
heute und alle Tage unseres Lebens.

(nach Bischof Franz Kamphaus)

 


Bild: Braillebuch mit Rosenkranz

Kongresse und Wallfahrten haben in der katholischen Blindenbewegung immer schon viel in Bewegung gebracht. Damals wie heute lässt sich das Miteinander und das Verbindende über die Grenzen hinweg in ihrer Arbeit und Verantwortung nicht wegdenken. Wir brauchen den Austausch und die Begegnung, die Kooperation und gegenseitige Unterstützung.

Das Gebetsapostolat der Blinden im deutschen Sprachraum, das seit mehr als 75 Jahren besteht, ist ein unverzichtbarer Wert in unserem „Kirche-sein" für die Welt von heute. Im Gebet für andere da sein, ihre Anliegen vor Gott bringen – das ist der Grundgedanke des Gebetsapostolats, das schon am Beginn der katholischen Blindengruppen stand, die sich am damaligen Blindenkreuzzug orientierten, den Pater Yves Mollat in den 1920er-Jahren in Frankreich ins Leben rief. Vieles hat sich seither geändert, auch im spirituellen Leben. Die Verbundenheit im Gebet über Sprach- und Landes-Grenzen hinweg ist geblieben.

Jeden Monat neu

Das Gebetsapostolat legt jeden Monat Gebetsmeinungen für Blinde und Sehbehinderte und ihre Freunde vor, die in der Zeitschrift „Lux Vera“ monatlich veröffentlicht und kommentiert werden.

Glasfenster in der Kapelle des Blindenzentrums Landschlacht: Erzengel Raphael führt TobiasIm Internationalen Blindenzentrum Landschlacht (Schweiz) wurde im Jahr 2011 eine virtuelle Gebetsecke eingerichtet, wo jeder sein persönliches Gebetsanliegen deponieren kann.

Bei den Gottesdiensten in den Mitgliedsländern der Arbeitsgemeinschaft, vor allem in der Kapelle des Blindenzentrums Landschlacht (im Bild links das Fenster mit der Darstellung des Erzengels Raphael, der den Tobias begleitet) und beim täglichen Rosenkranz im Blindenzentrum St. Raphael in Bozen werden sie von den Betern mitgetragen.

Beten Sie mit!

Jeder, der die geposteten Anliegen liest, ist aber auch eingeladen, diese in sein persönliches Gebet einzuschließen. So entsteht ein immer dichteres Gebets-Netz über Landesgrenzen hinweg.

Dieser Link führt zur Gebetsecke: www.ibzlandschlacht.ch/gebet/