Aktuelles
Vorarlberg: Gabriele Marte hat neue E-Mail-Adresse
(14. 5. 2013) Die Leiterin des Blindenapostolats Vorarlberg (BA-V), Gabriele Marte, hat für Kontakte im Zusammenhang mit ihrer Apostolatstätigkeit seit kurzem eine neue E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Applaus für Magda Pinterits an der Orgel
(22. 4. 2013) Ein Wochenende lang berieten die Diözesanleiter der Blindenapostolate aus ganz Österreich in Eisenstadt ihre gemeinsamen Anliegen und koordinierten geplante Aktionen. Gastgeber der Tagung im „Haus der Begegnung" in Eisenstadt waren die Verantwortliche für das Blindenapostolat im Burgenland, Magda Pinteris, unterstützt von Mag. Alexandra Moritz vom Pastoralamt der Diözese.Tagungs-Abschluss war in Klingenbach die Sonntagsmesse mit der Pfarrgemeinde. Dabei übernahmen Blinde abwechselnd mit Pfarrmitgliedern Dienste als Lektor, Fürbittensprecher und Vorbeter. An der Orgel war Magda Pinterits, die seit vielen Jahren in Klingenbach Organistin ist. Sie bekam diesmal kräftigen Appplaus.
Pfarrer Msgr. Thomas Krojer hob in der Predigt das gegenseitige Vertrauen hervor, das Blinde ihren Begleitern gegenüber haben, das aber auch die Christen haben müssten, wenn sie das Beispiel des Guten Hirten und der ihm anvertrauten Schafe ernst nehmen.
Peter Beiser aus Tirol, der Vorsitzende des Blindenapostolats Österreich, dankte für die freundliche Aufnahme in der Pfarre: „Als Westösterreicher sind wir echt beeindruckt von diesem schönen zweisprachigen Gottesdienst!“
Dr. Herbert Mayer (München) ist verstorben
(4. 4. 2013) Am Ostermontag ist in München der langjährige Vorsitzende des Kath. Blindenwerks Bayern und erster Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Katholischen Blindenvereinigungen im deutschen Sprachraum, Dr. Herbert Mayer, verstorben. Er hat das gesegnete Alter von mehr als 90 Jahren erreicht, musste sich zuletzt noch einer zweiten Beinamputation unterziehen.
Mayer hatte viele Jahre hindurch mit großem Engagement die Redaktion und Schriftleitung der Zeitschrift „Lux Vera", die Leser bzw. Hörer in allen deutschsprachigen Ländern hat.
„Das Blindenapostolat Österreich ist vom Tod des langjährigen väterlichen Freundes und Nachbarn tief betroffen", sagte BAÖ-Vorsitzender Peter Beiser. Beiser wird das Blindenapostolat auch beim Begräbnis am 9. April in München vertreten.
Tischgebet ist Tischkultur – Tischgebete online
(26. 3. 2013) Pferdefleisch in der Lasagne, Dioxin in den Eiern - die Liste der jüngsten Lebensmittelskandale ist lang. Bei so viel Unsicherheit darüber, was einem da zu den Mahlzeiten vorgesetzt wird, hilft wohl nur ein Blick zum Himmel. Das Tischgebet hat eigentlich eine lange Tradition, die allerdings zunehmend in Vergessenheit gerät. An diesen Brauch will nun die Ordensgemeinschaft der Pallottiner wieder erinnern und hat eine Internetaktion gestartet.
Wer auf www.tischgebete.de[http://www.tischgebete.de] seine E-Mail-Adresse angibt, erhält noch bis Ostersonntag täglich zwei Tischgebete zugepostet. Darunter sind kürzere und längere Texte, manche in Reimen, andere in kindlich gehaltenem Duktus oder auch äußerst Nachdenkliches.
Mehr dazu auf: www.katholisch.de/de/katholisch/themen/glaube_2/130326_tischgebete_pallotiner.
Wiener Blindenapostolat feierte im Blindeninstitut mit Weihbischof Scharl
(14. 3. 2013) Das Blindenapostolat Wien feiert jeweils im März den Monatsgottesdienst in der Wiener Blindenschule, in der Hoffnung, dass auch Schüler daran teilnehmen. Direktor Susanne Alteneder hat uns in sehr entgegenkommender Weise für die Agape das Lehrerzimmer zur Verfügung gestellt.
„Wir freuen uns sehr, dass Prof. Erich Schmid und drei Kinder sich zu unserer Feier in der Kapelle der Schule einfanden", sagt Irmgard Uhl, die Leiterin des Wiener Blindenapostoloats. Zuerst wurde der Kreuzweg gebetet, gestaltet von Henriette Etzenberger, Helmut Vasicek und Petra Karacek, und am Keyboard begleitet von Magda Pinterits.
Die Hl. Messe zelebrierte diesmal Weihbischof Dr. Franz Scharl. In seiner Predigt, wies er – auf die Tageslesung Bezug nehmend – darauf hin, dass alle Gnade Gottes vom Altar ausgeht. Wir können daraus schöpfen und sollen auch weitergeben, indem wir einander helfen und uns gegenseitig unterstützen.
Bei der Agape wurde den Geburtstagskindern der Gruppe gratuliert, sie wurden mit einem Segenslied überrascht.
Tiroler Blindenapostolat beim Pfarrgemeinderats-Tag
(11. 3. 2013) Mit einer Großdruck-Bibel und Kostproben wie man Brailleschrift-Texte lesen kann, beteiligte sich das Tiroler Blindenapostolat am „Tag der Pfarrgemeinde-und Pfarrkirchenräte der Diözese Innsbruck“ im Innsbrucker Kongresshaus. Der Informationstag unter dem Thema „Aufbrechen“ sollte die pfarrlichen Mitarbeiter auf das 50 Jahr-Jubiläum der Diözese Innsbruck im kommenden Jahr einstimmen.
„Ihr alle seid das Einfallstor der Vision Gottes für eure Diözese, für eure Pfarrgemeinde“, betonte Prof. Dr. Paul M. Zulehner, der statt des bereits in Rom weilenden Kardinals Christoph Schönborn den Hauptvortrag hielt. Pfarrgemeinderäte und Pfarrkirchenräte seien, so wie alle Menschen, die in der Kirche mitarbeiten, in erster Linie „Mitarbeiter Gottes". „Niemand ersetzt sie in ihrer Berufung und in ihrer Begabung. Das, was Gott von ihnen erwartet, kann niemand anderer tun", hob Zulehner die Bedeutung jedes Einzelnen in der Gemeinschaft der Kirche hervor.
Bei der abschließenden Messe mit Diözesanbischof Manfred Scheuer trug Maria Luise Reichle die Lesung aus dem Brailleschrift-Lektionar vor. Die Fürbitten wurden von Vertretern der verschiedenen Regionen der Tiroler Diözese gesprochen.
Gebetsmeinung motivierte Fastensuppen-Esser
(7. 3. 2013) Eine eigenwillige Movitation für die Teilnehmer gab es beim Fastensuppen-Essen des Tiroler Blindenapostolats in der Innsbrucker Raphaelstube: Die Monats-Gebetsmeinung der Blinden aus dem deutschen Sprachraum, im März für die Notleidenden in Afrika, Syrien und Mali, ínsbesondere das Leid vieler Frauen, war diesmal die gedankliche „Vorspeise". Nicht ohne Wirkung, denn die Teilnehmer spendeten an die 100 Euro, die vom Blindenapostolat Tirol noch durch die Einnahmen bei der Suppen-Ausgabe aufgestockt wurden. Der Betrag wird der Caritas für ihre internationaen Hilfsprogramme überwiesen.
Für das Fastensuppe-Essen hatte wieder Waltraud Beiser drei köstliche Suppen vorbereitet: eine kräftige Krautsuppe, eine milde Karottensuppe und eine Polenta-Suppe mit Bohnen.
Blinde begleiten Papstwahl-Vorbereitungen
(5. 3. 2013) Mit ihrem Gebet begleiten Mitglieder der katholischen Blindenenorganisationen im deutschen Sprachraum die Beratungen der in Rom zur Papstwahl versammelten Kardinäle. Maria Pircher, die Präsidentin des Blindenapostolats Südtirol, hat via Internet (elektronische Gebetsecke www.ibzlandschlacht.ch/gebet) eingeladen, sich der durch neun Tage laufenden Gebetszeit anzuschließen, die seit 3. März täglich um 17.45 Uhr im Bozener Blindenzentrum St. Raphael gefeiert wird.
Das Blindenapostolat der Erzdiözese Wien wird bei der Monatsmesse mit Weihbischof Dr. Franz Scharl am Dienstag, den 12. März im Bundes-Blindenerziehungsinstitut (Wien-Leopoldstadt) dieses Anliegen besonders aufgreifen.
Texte für eine Novene „für die Kirche" als pdf auf der Seite der Erzdiözese Wien zum download bereitgestellt.
www.erzdioezese-wien.at/content/news/articles/2013/02/26/a28752
Gebetstext für eine Novene zur Papstwahl
(26. 2. 2013) Das Liturgiereferat der Erzdiözese Wien hat einen Gebetstext für ein neuntägiges Gebet (Novene) „Für die Kirche" anlässlich der bevorstehenden Papstwahl zusammengestellt.
Er ist für das Gebet in Gemeinden und Gemeinschaften gedacht, eignet sich aber auch gut für den privaten Gebrauch.
Der Text ist als pdf auf der Seite der Erzdiözese Wien zum download bereitgestellt.
http://www.erzdioezese-wien.at/content/news/articles/2013/02/26/a28752
Liturgie-Texte zum Papst-Wechsel in Internet
(21. 2. 2013) Das Deutsche Liturgische Institut in Trier hat soeben Texte und Liturgie-Hinweise zur aktuellen Situation, da Papst Benedikt XVI aus seinem Amt scheidet und ein Nachfolger gewählt wird, veröffentlicht.
Auf der Seite http://liturgie.de/liturgie/index.php?datei=info/aktuelles/aktuell20130221&bereich=info
kann man die entsprechende Unterlage als pdf downloaden.
Diese enthält u.a. Hinweise für die Auswahl von Texten für Messfeiern und das Stundengebet sowie Vorschläge für Fürbitten zum „Papst-Abschied", für die Zeit des Konklave und zur Wahl des neuen Papstes.
Tiroler Blindenapostolat zum Ableben von Bischof Dr. Reinhold Stecher
(3. 2. 2013) Eintragung von Christia Horngacher, Leiterin des Tiroler Blindenapostolats, im elektronischen Kondolenzbuch der Diözese Innsbruck anlässlich des Ablebens von Altbischof Dr. Reinhold Stecher:
„Vom plötzlichen Heimgang unseres brüderlichen Freundes, Bischof Dr. Reinhold Stecher, sind wir tief betroffen. Wir möchten sein Andenken wach halten indem wir das weiter leben, was wir an ihm so schätzten – seine Mitmenschlichkeit, seine Klarheit in der Rede und in seiner Haltung, das Übereinstimmen von Wort und Praxis und seine köstliche humorvolle Art, sich selbst nicht so wichtig zu nehmen.
Wir danken Gott für das große Geschenk, das er uns mit Bischof Stecher gemacht hat!"
BAÖ bereitet Fastenkalender 2013 vor
(30.1.2013) Wie seit vielen Jahren gibt es auch heuer zur österlichen Busszeit den Fastenkalender des Arbeitskreises Weltkirche aus dem Vikariat Süd der Wiener Erzdiözese. Helga Anzenberger hat ihn wieder verfasst und unter den Titel „Visionen" gestellt. Sie gibt damit auch Auskunft, wie in den vergangenen Jahren vom Arbeitskreis wirksam in verschiedenen Ländern geholfen werden konnte.
Auch heuer hat das Blindenapostolat wieder die Umsetzung des Fastkalenders in Punktschrift und als Tonausgabe vorgenommen. Die Produktion ist gerade im Gange. Die jeweiligen Versionen werden des Beziehern des Rundbriefs des Blindenapostolats Österreich in den nächsten Tagen zugesandt.
Weitere Interessenten wenden sich an das Sekretariat des Blindenapostoloats der Erzdiözese Wien, Telefon (01) 51552 - Klappe 3305 Durchwahl (zeitweise Anrufbeantworter) bzw. E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Kathpress-Themenpaket zur Wehrpflicht
(15. 1. 2013) Die Debatte über allgemeine Wehrpflicht oder Berufsheer müsste in eine breitere und sachlich fundierte Diskussion zu Sicherheit, Gemeinwohl und Friedensdienst eingebettet sein: Diese Überzeugung zieht sich als roter Faden durch die Stellungnahmen von Kirchenvertretern zu der mit 20. Jänner anberaumten Bundesheer-Volksbefragung.
Kardinal Christoph Schönborn plädierte dafür, einen größeren Fragehorizont in der Rückbesinnung darauf, was "wir für unser Land, für seine Sicherheit und sein Wohlergehen tun können", zu eröffnen.
Insgesamt gibt es im katholischen Bereich zur Sachfrage der Heeresreform einen legitimen Meinungspluralismus. Er rührt daher, dass das kirchliche Lehramt wohl eine klare Linie hinsichtlich der Friedenförderung besonders seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil, jedoch keine Präferenz hinsichtlich allgemeiner Wehrpflicht oder Berufsheer hat.
Aus Anlass der Volksbefragung am 20. Jänner publiziert "Kathpress" ein Themenpaket, das zum Start folgende Meldungen und Beiträge enthält:
- Wehrpflichtdebatte: Keine Festlegung durch kirchliches Lehramt
- Schönborn zu Wehrpflicht: Fragt, was ihr für euer Land tun könnt!
- Heeres-Volksbefragung: Kirchenvertreter für tieferen Sachhorizont
- Freistetter: Heer ist Teil europäischer Sicherheitspolitik
Das Themenpaket wird laufend erweitert und ist abrufbar unter www.kathpress.at/wehrpflicht
Vor 75 Jahren wurde Hemma von Gurk heiliggesprochen
(4. 1. 2013) Hemma. eine Heilige – gläubig – sozial – grenzüberschreitend.
Unter diesem Motto feiert die Diözese Gurk-Klagenfurt im Jahr 2013 den 75.Jahrestag der Heilig-Erklärung der Kärntner Landesmutter.
Die früh verwitwete Gräfin von Zeltschach lebte zwar schon am Anfang des 11. Jahrhunderts und wird seither wegen ihres vorbildlichen sozialen Wirkens hoch verehrt. Seit Jahrhunderten gilt sie auch als Patronin der Blinden und Sehbehinderten. Offiziell in das Heiligen-Verzeichnis der Kirche aufgenommen wurde sie allerdings erst am 5. Jänner 1938 – also vor 75 Jahren.
Dieses Jubiläum ist Anlass für ein umfangreiches Jahres-Festprogramm im Dom zu Gurk, dessen Vorgänger-Bau auf die Gründung der Gräfin Hemma zurückgeht. Höhepunkte des Festprogramms sind die Hemma-Novene und das Hemma-Fest am 27. Juni 2013, an dem auch das neue Kärntner Diözesanmuseum in Gurk eröffnet wird.
Mehr über das Hemma-Jubiläum
www.kath-kirche-kaernten.at/themen/detail/C1548/heilige_hemma_von_gurk
und über eine neue Broschüre über die Hl.Hemma
www.kath-kirche kaernten.at/dioezese/newsdetail/C2509/neue_broschuere_heilige_hemma_von_gurk
Über die Hl.Hemma als Blindenpatronin auf www.blindenapostolat.at – Stichwort „Unsere Schutzpatrone"
Wien-St.Stephan: Gottesdienst zum Tag der Menschen mit Behinderung
(3. 12. 2012) Im Wiener Stephansdom feierte heute Weihbischof Dr. Franz Scharl den Gottesdienst zum Tag der Menschen mit Behinderung. Die Ansprache hielt Domprediger Ewald Huscava (siehe www.kathpress.co.at/site/nachrichten/database/51135.html)
Verschiedene Gruppen behinderter Menschen, die in der Katregorialen Seelsorge der Erzdiözese Wien zusammenarbeiten, gestalteten den Gottesdienst. Irmgard Uhl vom Blindenbapostolat Wien trug die Lesung vor, Gehörlose und Menschen mit kognitiven Behinderungen sprachen die Fürbitten.
Anlässlich des Tages der Menschen mit Behinderung warnte Familienbischof Dr. Klaus Küng, dass neue Diagnosemöglichkeiten bei Schwangerschaften die Bereitschaft zur Abtreibung verstärken und den Druck auf Menschen mit Behinderung erhöhen könnten. www.kathpress.co.at/site/nachrichten/database/51121.html
Ehrung für zwei langjährige Kirchenmusiker
(29. 11. 2012) Den Festtag der Hl. Cäcilia, der Patronin der Kirchenmusik, den die katholische Kirche Ende November feiert, nimmt das Blindenapostolat Österreich zum Anlass, um zwei Persönlichkeiten zu gratulieren, die kürzlich für ihre langjährige kirchenmusikalische Tätigkeit ausgezeichnet wurden:
Magda Pinterits begann schon als Neunjährige während ihrer Ausbildungszeit im Bundesblindenerziehungsinstitut in Wien mit dem Klavierstudium. Ab 1965 nahm sie auch Orgelunterricht am Diözesan-Konservatorium in Wien und am Haydn-Konservatorium Eisenstadt. Seit 1972 ist sie Organistin in ihrer Heimatpfarre Klingenbach (Burgenland). Zum Martins-Fest überreiche der Eisenstädter Diözesanbischof Dr. Ägydius Zifkovits Frau Pinterits den St. Martins-Orden in Silber. Magda Pinterits leitet seit 2010 das Blindenapostolat im Burgenland.
Siegfried Ambach wurde in Südtirol geboren, lebt aber seit Jahrzehnten in Wien. Hier hat er neben seinem Medizin-Studium auch Kirchenmusik am Diözesan-Konservatorium studiert und ist seither in mehr als 100 Kirchen der Erzdiözese als Organist tätig, seit 1996 ist er in Neuottakring ständiger Organist. Seit vielen Jahren bereichert Ambach auch musikalisch Veranstaltungen des Blindenapostolats St. Pölten.
Bei der Überreichung des von Kardinal Schönborn verliehenen Stephanusordens in Bronze durch den Wiener Bischofsvikar Pater Darius Schutzki hob der Neuottakringer Chordirektor Wilhelm Hagemayer aber auch Ambachs Engagement als kompetenter und einfühlsamer Chorleiter des „Sängerbundes der Blinden“ hervor.
Gottesdienst zum Tag der Menschen mit Behinderung am 3.12. im Stephansdom
(27. 11. 2012) Zum Mittagsgottesdienst um 12.00 Uhr im Stephansdom am 3. Dezember 2012, dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, lädt die Behindertenseelsorge der Erzdiözese Wien ein.
„Menschen, die blind sind, Menschen, die gehörlos sind, Menschen, die an Multipler Sklerose erkrankt sind, Menschen mit Down Syndrom und Menschen mit intellektueller Behinderung gestalten den Gottesdienst, in dem sie ministrieren, Lesung und Fürbitten vortragen und vieles mehr”, berichtet Renate Trauner vom Vorbereitungsteam. Weihbischof Franz Scharl wird der Feier vorstehen, Domprediger Ewald Huscava hält die Predigt, und die musikalische Gestaltung übernimmt der Jugend- und Erwachsenenchor Mater Salvatoris der Schule Kenyongasse.
BAÖ eröffnet Text-Schatzkiste auf seiner Web-Site
(15. 11. 2012) Mit dem neuen Punkt „Text-Schatzkiste" hat das Blindenapostolat Österreich seinen Internet-Auftritt unter www.blindenapostolat.at bzw. www.blindenapostolat.org erweitert.
Dort sind ab sofort Texte zugänglich, die für die Arbeit der katholischen Blindenpastoral bedeutend erscheinen. Besondere Aktualität durch das Konzils-Jubiläum erhält der Vortrag, den der Schweizer Behindertenseelsorger, Pfarrer Hans Brügger, 1987 zum Thema „Behindertenseelsorge im Lichte des 2. Vatikanischen Konzils" gehalten hat. Er war auch die Grundlage für eine Resolution der FIDACA-Generalversammlung an die Welt-Bischofssynode in Rom.
Weiters wird in der Text-Schatzkiste auf das nachsynodale Schreiben Papst Benedikt XVI. verwiesen, in dem er u.a. besondere Aufmerksamkeit gegenüber Blinden und Sehbehinderten bei der Erschließung der Hl. Schrift einfordert. Auch die Ansprache von Papst Johannes Paul II. bei seinem Besuch im Hospiz Wien-Rennweg im Jahr 1998 ist enthalten.
Die Text-Schatzkiste auf den BAÖ-Webseiten soll ständig erweitert werden.
Weihnachten im Bibelzentrum mit biblischen Erzählfiguren dargestellt
(12. 11. 2012) Mittels biblischer Erzählfiguren können Beziehungsgeschichten der Bibel ausdrucksstark und sinnenhaft erfahrbar dargestellt werden. Im Rahmen der Ausstellung „Siehe, ich verkünde euch eine große Freude" im Bibelzentrum (1070 Wien, Breitegasse 4-8, beim Museumsquartier) werden verschiedene Szenen aus den weihnachtlichen Texten der Bibel mit Erzählfiguren dargestellt. Die Ausstellung, gestaltet von Mag. Barbara Steinrück und Mag. Eva Schiffel, ist auch für Schulklassen hervorragend geeignet.
Eröffnung: 21.11.2012, 19.00 Uhr
Öffnungszeit des Bibelzentrums: Montag-Freitag 9:30 - 16:00, Donnerstags bis 20:00 Uhr (Gruppen jederzeit nach Vereinbarung). Tel: 01/ 523 82 40, Fax: DW 20, www.bibelgesellschaft.at
Jeder Raum hat seine eigene Sprache
(11. 11. 2012) Unterschiedliche Raum-Erfahrungen waren heuer das Thema der beiden Exkusionen bei der Liturgiewerkstatt des Deutschen Katholischen Blindenwerks im INternationalen Blindenzentzrum Landschlacht (Schweiz): Die eher nüchterne, jüngst renovierte evangelisch-reformierte Kirche in Scherzingen bei Kreuzlingen stand im starkem Gegensatz zur barocken Wallfahrtskirche Birnau am nördlichen Bodensee-Ufer. Dort konnten die Teilnehmer der Liturgiewerkstatt auch den berühmten „Honigschlecker“ kennenlernen – einen Barockengel, der frech aus einem Bienenstock Honig verkostet.
Gesamtthema der heurigen 14. Liturgiewerkstatt war „Gebetsformen und Gebetshaltungen". Der Liturgiewissenschaftler Prof. Bernhard Höffner gab den wissenschaftlichen Rahmen vor, Heinz Kellner vom Blindenapostolat Österreich übte mit den Teilnehmern die sprachlichen Gestaltungsmöglichkeiten und der Kirchenmusiker Matthias Gampe steuerte musikalische Gestaltungselemente bei. Während der sechs Veranstaltungstage überlegten, planten und gestalteten die 20 Teilnehmer aus Deutschland und Österreich ganz unterschiedliche Gottesdienstfeiern und setzten dabei mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln prägende Akzente.
Wiener Theologische Kurse bieten Vorträge jetzt als Podcast an
(9. 11. 2012) Die „Theologischen Kurse" bieten Vorträge aus ihrem Veranstaltungsprogramm nun als "Podcast"-Sendungen im Internet an. Die seit 1940 bestehende Bildungseinrichtung der katholischen Kirche Österreichs nutzt damit eine neue Kommunikationsschiene, um ihrem Ziel besser gerecht zu werden, Theologie verständlich zu vermitteln und deren "Nährwert" für Kirche und Gesellschaft aufzuzeigen.
Unter der Kategorie „Media" finden Internet-User auf der Webseite der Theologischen Kurse (www.theologischekurse.at) bereits eine Reihe von hochkarätigen Referenten auf Audio-Dateien, die kürzlich im Rahmen der Theologischen Kurse auftraten: u.a. der Innsbrucker Bischof Manfred Scheuer mit Ausführungen über den seligen Franz Jägerstätter, der katholische Publizist Hubert Gaisbauer über den "Konzilspapst" Johannes XXIII. sowie ein weiterer Podcast über den Festgottesdienst anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums des Zweiten Vatikanischen Konzils im Wiener Stephansdom am 11.Oktober.
Auch Berichte und Fotos über einzelne Veranstaltungen sind auf der Webseite der Theologischen Kurse abrufbar.
Vor 50 Jahren: „Dicke Luft" beim Konzil
(7. 11. 2012) „Dicke Luft" beim Konzil vor 50 Jahren: Der einflussreiche Sekretär des Heiligen Offiziums, Kurienkardinal Alfredo Ottaviani, bleibt aus Protest den Konzilsberatungen fern, weil ihm bei einer zu langen Wortmeldung ein Ordnungsruf im Sinne der Geschäftsordnung erteilt wurde. Immer sichtbarer werden die Differenzen zwischen den beharrenden Kräften, die größtenteils aus der Römischen Kurie kommen, und dem reformorientierten Teil der Konzilsväter. Kardinal König geht in einer Fernsehansprache auf diese angespannte Situation ein und versucht zu erklären und zu beruhigen.
Geschäftsordnungsfragen sind aber nur Ausdruck der tiefer liegenden Differenzen in fundamentalen Sachfragen. Diese zeigen sich nicht nur in den Diskussionen über die Liturgie, sondern auch bei den ersten Debatten über Offenbarung und Bibel. Und immer heftiger wird die Kritik von Medienleuten an der vatikanischen Pressepolitik, die schließlich zu ersten Verbesserungen führt. Darüber und über einige Konzils-Anekdoten zum Schmunzeln berichtet Teil 10 der Serie aus dem Kathpress-Konzilsarchiv.
Alle erneut publizierten Kathpress-Archivmeldungen sind auch im Internet frei zugänglich unter: www.kathpress.at/konzilsarchiv
Österreichs Bischöfe beschließen in Brüssel neue BAÖ-Geschäftsordnung
(5. 11. 2012) Ab heute treffen Österreichs Bischöfe in Brüssel zu ihrer Herbstkonferenz zusammen. Was hat das mit dem Blindenapostolat zu tun? Bei ihrer Sitzung beschließen die Bischöfe die neue Geschäftsordnung für das Blindenapostolat Österreich (BAÖ). Die Neufasssung hat sich auf Grund der Änderung verschiedener Arbeitsbedingungen und geänderter Anforderungen an die Funktionsträger in der katholischen Blindenarbeit als notwendig erwiesen.
Jetzt auch Tonausgabe des Rundbriefs im BAÖ-Internet
(29. 10. 2012) Neuerung auf den Webseiten des Blindenapostolats Österreich – www.blindenapostolat.at: Ab sofort ist auch die Tonausgabe des Rundbriefs „Unterwegs zueinander" im Medien-Archiv der BAÖ-Webseiten www.blindenapostolat.at abrufbar.
Der Rundbrief des Blindenapostolats erscheint viermal im Jahr, jeweils in den Erscheinungsformen Brailledruck, Schwarzdruck, auf Tonträger und in elektronischer Form per Newsletter. Er bringt Berichte über Veranstaltungen des Blindenapostolats in den verschiedenen Bundesländern bzw. Diözesen, Hinweise auf Veranstaltungen sowie weitere Nachrichten.
Aktuell: Aus dem Leben von Edith Stein
Auf der Tonausgabe sind jeweils noch weitere Beiträge enthalten; in der letzten Ausgabe (Folge 3/2012) ein Mitschnitt einer Meditation zum zu Ende gehenden „Edith-Stein-Jahr" des Karmelitenordens, aufgenommen beim Karmelfest in der Kirche Maria Jeutendorf (Niederösterreich)
direkter Link: www.blindenapostolat.at/index.php?option=com_content&view=article&id=67&Itemid=86
Termine der Blindenfreizeiten 2013
(15. 10.) Die Termine der Blindenfreizeiten 2013 sind bereits fixiert. Auf den Webseiten www.blindenapostolat.at/blindenfreizeiten und www.blindenfreizeiten.de können sie bereits abgelesen werden.
Das sog. Freizeitheft mit dem ausführlichen Jahresprogramm 2013 (samt Ausschreibungen) und den Berichten über die Blindenfreizeiten der nun zu Ende gehenden Saison erscheint Anfang November. Es wird den Teilnehmern an den Freizeitwochen per E-Mail bzw. im Schwarzdruck zugesandt.
Weitere Interessenten können es bei der Koordinatorin der Blindenfreizeiten, Christl Raggl, anfordern (Tel. 05412/63166 oder E-Mail
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
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Konzilstexte häppchenweise – ab heute täglicher Newsletter mit Konzilstexten
(11.10.) Heute vor genau 50 Jahren wurde das 2. Vatikanische Konzil eröffnet.
„Lest und studiert die Texte des Konzils!“ Diese Aufforderung gehört zum geistigen Erbe des großen Konzilsvaters und Wiener Erzbischofs, Kardinal Franz König.
Ab Donnerstag, 11. Oktober 2012, können Sie sich jeden Tag einen anderen kurzen Abschnitt aus den Originaldokumenten des Zweiten Vatikanums zukommen lassen. Es besteht die Möglichkeit sich mit den gesamten Texten des Konzils zu beschäftigen, ohne gleich von ihrer Menge überfordert zu sein. Die täglichen „Konzilshappen“ lassen sich problemlos in öffentlichen Verkehrsmitteln am Weg in die Arbeit, in der Mittagspause oder am Abend lesen, ohne zuviel Zeit in Anspruch zu nehmen.
Anmelden zum Konzils-Newsletter:
http://www.themakirche.at/thema_konzil/anmelden
Noch ein anderer Zugang zu Konzilstexten:
Die gedruckte Broschüre „freudig und furchtlos" mit Kommentaren zum Konzilsverlauf und zu seinen wichtigen Texten hat das Blindenapostolat auch in einer Tonversion (Daisyformat) umgesetzt. Diese CD wird gegen eine angemessene Spende zur Abdeckung der Produktions-und Versandkosten abgegeben.
Bestellung beim Blindenapostolat Wien unter
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oder telefonisch unter 01/51552-3305 DW (zeitweise Anrufbeantworter)
Konzils-Auftrag ernst genommen:
„Tätige Teilnahme“ gehört beim Blindenapostolat zum Alltag
(17. 9. 2012) Im Blick auf das bevorstehende Jubiläum 50 Jahre Eröffnung des 2. Vatikanischen Konzils gestaltete das Blindenapostolat St. Pölten am 15. September einen Impulstag im Bildungshaus St. Hippolyt. Rektor und Blindenseelsorger Dr. Gottfried Auer skizzierte anhand der Eröffnungsrede von Papst Johannes XXIII. und einiger Konzils-Konstitutionen die Anliegen der großen Kirchenversammlung, die die meisten Teilnehmer dieses Treffens selbst noch nicht miterlebt hatten.
Die „tätige Teilnahme“, die sich wie ein roter Faden durch die Liturgiekonstitution zieht, ist beim Blindenapostolat immer für ganz wichtig gewesen. Beim Abschluss-Gottesdienst dieses Treffens lasen Blinde die in Punktschrift vorbereitete Lesung und die Fürbitten, ein blinder Ministrant trug die Gaben zum Altar. Der vollblinde Gaston Martin aus Wels, der virtuos auf zwei Flöten gleichzeitig musiziert, gestaltete die Feier musikalisch mit.
Zum Impulstag zum Konzilsjubiläum und zum „Jahr des Glaubens“ hatten sich neben Sehbehinderten aus der Diözese St. Pölten auch Gäste aus Wien und aus Oberösterreich eingefunden.
Das bevorstehende Konzilsjubiläum – die erste Sitzungsperiode wurde am 11. Oktober 1962 eröffnet – wird beim Blindenapostolat in mehrfacher Weise in die aktuelle Arbeit aufgenommen. Vor kurzem hat das Blindenapostolat Österreich die von den österreichischen Kirchenzeitungen herausgebrachte Broschüre „Freudig und furchtlos“ in einer Tonausgabe umgesetzt. Sie kann unter www.blindenapostolat.at oder telefonisch unter 01/51552-3305 Durchwahl bestellt werden.
kathpress-Archiv mit Konzilsmeldungen online
(14. 9. 2012) "Kathpress" digitalisiert sein Meldungsarchiv aus der Zeit rund um das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965) und will damit die Quellen zum kirchlichen Großereignis vor 50 Jahren leichter zugänglich machen. Heute startet dazu eine neue wöchentliche Serie unter dem Titel „Das berichtete Kathpress vor 50 Jahren über das Zweite Vatikanische Konzil". Darin werden ausgewählte "Kathpress"-Meldungen über das Konzil im Originaltext erneut publiziert.
Gerade rechtzeitig vor Konzilsbeginn eröffnete Kathpress im September 1962 gemeinsam mit anderen deutschsprachigen Presseagenturen auch ein Korrepondentenbüro in Rom. Was vor genau 50 Jahren vorerst zum Zweck der gemeinsamen Berichterstattung über das Zweite Vatikanische Konzil eingerichtet wurde, entwickelte sich bald zu einer Fixgröße im Nachrichtenwesen auf weltkirchlicher Ebene: Seit damals berichtet das "Centrum informationis catholicum" (CIC), wie sich das gemeinsame Korrespondentenbüro heute offiziell nennt, über den Papst, den Vatikan und die Weltkirche.
Alle erneut publizierten "Kathpress"-Archivmeldungen sind ab sofort auch im Internet frei zugänglich unter: www.kathpress.at/konzilsarchiv
Helfen Sie dem IBZ Landschlacht!
(6. 9. 2012) Das Internationale Blindenzentrum (IBZ) in Landschlacht am Bodensee benötigt Unterstützung auf breiter Basis. Durch ein Bauprojekt in der Nachbarschaft wird die Wohnqualität in der renommierten Blindeneinrichtung massiv bedroht. „Die Existenz des Blindenzentrums wird durch die strikte Umsetzung der Zonenordnung bedroht“, bringt es der Leiter des Hauses, Roland Gruber, auf den Punkt.
Der Hintergrund: In unmittelbarer Nachbarschaft des IBZ sollen zwei Wohnobjekte gebaut werden, deren Dachkonstruktion nach den derzeit geltenden Vorschriften die einmalige Aussicht vom Speisesaal auf den Bodensee verdecken würde. Das IBZ setzt sich bei der zuständigen Baubehörde für eine Ausnahmegenehmigung (Umwandlung in ein Flachdach) ein und bittet um Unterstützung durch Unterzeichnung einer Petition.
„Nehmen Sie sich die Mühe, das Petitions-Formular auszudrucken, zu unterschrieben und an den Gemeinderat von Münsterlingen in die Schweiz zu senden“, appelliert Heinz Kellner vom Blindenapostolat Österreich (BAÖ) an alle, die den Aufenthalt im IBZ kennen und schätzen, sowie an weitere Interessenten.
Näheres zur Sache (und zum Formular für die Petition):
www.petition.ibzlandschlacht.ch
Impulstag „50 Jahre 2. Vatikanisches Konzil" am 15. 9. in St. Pölten
(30. 8.) Am 11. Oktober sind es genau 50 Jahre, dass Papst Johannes XXIII. das Zweite Vatikanische Konzil eröffnet hat. Ein historisches Ereignis, das einen Umbruch in der Katholischen Kirche eingeleitet hat, von dem viele meinen, dass er längst nicht abgeschlossen ist.
Zum Anlass „50 Jahre Konzilseröffnung" veranstaltet das Blindenapostolat St. Pölten im Hippolythaus in der NÖ Landeshauptstadt am Samstag, d. 15. September einen Impulstag, den der St.Pöltner Blindenseelsorger Dr. Gottfried Auer gestaltet. Beginn ist um 10 Uhr; der Impulstag schliesst mit einem Gottesdienst, der um 16 Uhr beginnt.
Eingeladen sind nicht nur Freunde des Blindenapostolats, sondern alle Interssierten. Die Teilnahme ist kostenlos, Mittagessen 10 Euro.
Anmeldung bis: 5. 9. 2012 an das Bildungshaus (Tel. 02742/352104-0) oder an den Leiter des Blindenapostolats St.Pölten, Heinz Kellner.
Handy: 0676-930 15 41 bzw. E-Mail
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Internationale Taubblindenfreizeit ab 25. August in Vorarlberg
(7. 8. 2012) Die Internationale Kultur- und Begegnungswoche für taubblinde und hör-/sehbehinderte Menschen, ihrer Angehörigen und Freunde findet heuer vom 25. August bis 1.September 2012 in Dornbirn statt. Als Motto haben sich die Veranstalter gewählt: „Gegensätze, die sich ergänzen – Begegnungen im Ländle“
„Wasser und Gestein, Berg und Tal, Brauchtum und Hightech – alles finden wir im Bundesland Vorarlberg, oft liebevoll „Ländle“ genannt. Grenznah zu Deutschland und der Schweiz hat es Traditionen, die es nur hier gibt. Vieles erkunden wir von Dornbirn aus: ein Erlebnis für alle Sinne soll es werden", heisst es im Einladungsschreiben von Gerlinde Gregori, die als Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Katholischen Blindenorganisationen im deutschen Sprachraum die Hauptverantwortung trägt. Gastgeber in Österreich ist das Blindenapostolat Österreich.
Die Teilnehmer aus Deutschland, der Schweiz, Südtirol und Österreich nehmen sich in diesen Tagen Zeit für Begegnung und Gespräch miteinander und über die Landesgrenzen hinweg. „Mit Lormen, taktilen Gebärden, Lautsprache und Gebärdensprache wird unsere Kommunikation vielfältig sein", meint Gregori. Unterstützt werden die Teilnehmer von Partner/innen, Freunden und Begleitern, die durch ihren Einsatz die Kommunikation oft unter schwierigen Bedingungen ermöglichen.
Durch den jährlichen Wechsel des Zielortes werden die Eigenheiten der Regionen jedes Jahr in einem anderen der vier Gastländer Südtirol, Österreich, Schweiz oder Deutschland entdeckt. Dazu gehören die behinderungsspezifische „Aufbereitung“ touristischer Ziele ebenso wie die Begegnung mit Land und Leuten.
Deutscher Blindenseelsorger Pater Matthias Hierlinger (selbst blind) auf Youtube
(2. 8. 2012) Auf den Internet-Seiten der Katholischen Kirche Deutschlands ist gerade ein Statement des vielen auch in Österreich bekannten Blindenseelsorgers Pater Matthias Hierlinger aus Deutschland abrufbar. Er ist als Blinder seit vielen Jahren auch Pfarrer in der Diözese Rottenburg-Stuttgart.
http://www.youtube.com/watch?v=Kz9_VcUodqA&feature=plcp
Das Video läuft in der Reihe „Leben aus dem Glauben", in der Menschen in den verschiedensten Situationen berichten, wie der Glaube ihr Leben trägt.
Blinde entdeckten Graz „in Handarbeit”
(1. 8. 2012) „Es war eine tolle Woche“, ist Angelika Mathis aus Oberösterreich begeistert. Mirko Stoinski, der als Vollbinder ganz allein aus Berlin angereist war, sagt: „Ich könnte gar nicht sagen, welcher Tag der schönste gewesen ist.“
Blinde aus fast allen österreichischen Bundesländern und fünf aus Deutschland entdeckten mit ihren Begleitern während der Kultur- und Wanderwoche heuer die Stadt Graz und ihre Umgebung. Schon die Sonntagsmesse am ersten Tag in der Stadtpfarre St. Andrä war ein Erlebnis, für die 27 Personen umfassende Gruppe, aber auch für die Pfarrgemeinde: Eine Blinde las die in Punktschrift auf einem Lesegerät gespeicherte Lesung, die blinden Gäste gestalteten die Fürbitten und überreichten dem St. Pöltner Blindenseelsorger Dr. Gottfried Auer die Opfergaben. Nach dem Gottesdienst gab es in dieser künstlerisch interessant gestalteten Kirche mit den Händen viel zu entdecken.
Nach Stadtführungen, einem Besuch im Zeughaus und dem Verkosten steirischer Spezialitäten im sogenannten „Stadtbauernhof" in der Landwirtschaftskammer besuchte die Gruppe auch das Arnold Schwarzenegger-Museum in Thal, die Sensenschmiede in Deutschfeistritz und die Lurgrotte in Peggau.
Mehr dazu (auch Bilder): www.dsp.at/presse/newsinfo.php?link=27072012114535
Sozialexperte der Diözese Linz: „Alte Menschen sind ein Segen“
(5. 7. 2012) Für die MitarbeiterInnenzeitung „informiert“ der Diözese Linz sprach Barbara Eckerstorfer mit DDr. Severin Renoldner, Leiter des Sozialreferats und Botschafter für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen, über Gerechtigkeit, nicht messbare Leistungen und die Chance der späten Jahre. Renoldner, der früher auch Parlamentsabgeordneter war, kommt dabei zu dem Schluss: „Alte Menschen sind ein Segen“.
Das komplette Interview finden Sie auf
www.dioezese-linz.at/redaktion/index.php?action_new=Lesen&Article_ID=63588
Blinde Lektoren im Dienst ihrer Gemeinden
(4. 7. 2012) „Ich bin blind - und Lektor. Möglich ist dies, weil es die Lesungen für die Sonn- und Feiertage in Brailleschrift gibt. Allerdings bedarf es dazu nicht nur dieser technischen Voraussetzung. Der blinde Mensch muss sich trauen, und die Gemeindeleitung muss es wollen", berichtet Burkhard Schulte aus Hannover in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „praxis gottesdienst" (Ausgabe Juli).
In der Folge erzählt Schulte, wie er in der Gemeinde St. Martin, Hannover, vor 15 Jahren zum Lektorendienst gekommen ist und von seinen Erfahrungen damit. Sein Resumee: Es ist gut, wenn die Gottesdienstbesucher sehen und erleben, was blinde Menschen können – zur Gestaltung des eigenen Lebens und als Beitrag zur Gemeinschaft.
Illustriert wird dieser Beitrag mit einem Bild von Lektor Helmut Vasicek aus Wien und dem Bildtext: Mit ganzer Konzentration horcht der blinde Lektor auf den Text, den ihm seine sensiblen Finger übermitteln – es geht um die Botschaft, die er der Gemeinde verkünden darf. Von der Oberfläche des gedruckten Schriftbildes soll sie zum Verstand und zum Herz des Lektors dringen und von dort über seinen Mund an die Ohren, den Verstand und das Herz der Zuhörenden gelangen. Lesen, vorlesen, verkünden ist ein Wunder - nur Gottes Ebenbild ist dazu fähig.
* Danke der Redaktion von Praxis-gottesdienst, dass sie dieses Thema aufgegriffen und so prominent dargestellt hat. Dem Blindenapostolat war es immer schon wichtig, dass sich Sehbehinderte mit ihren Fähigkeiten auch beim Gottesdienst in verschiedenen Aufgaben einbringen.
Heinz Kellner, Blindenapostolat Österreich (BAÖ)
Konzilsbroschüre „Freudig und furchtlos“ auch zum Hören.
Bestellen Sie die Tonausgabe des Blindenapostolats.
(18. 6. 2012) Die Konzils-Broschüre „Freudig und furchtlos“ , der eine zwölfteilige Artikel-Serie des Grazer Dogmatik-Professors Dr. Bernhard Körner zugrunde liegt, gibt es demnächst auch in Form einer Ton-Ausgabe. Das Blindenapostolat Österreich bietet sie ab Ende Juni auch nicht-sehbehinderten Interessenten an.
Die Konzils-Dokumentation will zum bevorstehenden 50 Jahr-Jubiläum anregen, sich mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil wieder zu beschäftigen. Mag. Maria Unterberger hat dazu weitere Beiträge zum II. Vatikanum und zur allgemeinen Konzilsgeschichte verfasst. Die gedruckte Version ist bei den Pastoral- und Seelsorgeämtern der einzelnen Diözesen erhältlich.
Einige Kirchenzeitungen bringen sie auch als Serie, z.B. www.dersonntag.at/glaube/themen/0
Jetzt bestellen!
Die Tonausgabe (eine CD im mp3-Format, bzw. ein Daisy-Buch) kann beim Blindenapostolat Österreich über die Homepage www.blindenapostolat.at oder im Sekretariat des Blindenapostolats der Erzdiözese Wien, (e-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) bestellt werden. Sie wird gegen eine angemessene Spende zur Abdeckung der Produktions-und Versandkosten abgegeben.
Abschied von Alexander Ammann
(17. 6. 2012) Der frühere Leiter des Blindenapostolats Vorarlberg, Alexander Ammann aus Frastanz, ist am Montag, d. 11. Juni im Landeskrankenhaus Feldkirch verstorben. Alexander, Jahrgang 1969, war im Blindenapostolat zunächst im Jugendreferat und für junge Erwachsende aktiv. Von 1996 bis 20067 war er Diözesan-Leiter des Blindenapostolats, musste diese Funktion aber krankheitsbedingt abgeben. Mit bemerkenswerter Zähigkeit war Alexander aber auch dann noch für seine Mitmenschen tätig, als er auf den Rollstuhl angewiesen war.
Bei der sehr berührenden Auferstehungsmesse am 15. Juni in der Pfarrkirche Frastanz hob Pfarrer Herbert Spieler besonders Alexanders tiefe Gläubigkeit und seine offene und herzliche Art anderen Menschen zu begegnen, egal welchen Status (mit oder ohne Behinderung), Religion oder Hautfarbe, hervor. Pfarrer Spieler: „Sein Mut und seine Lebensfreude waren beispielhaft!“. Vor der Beisetzung würdigten Monika Aufreiter für das Blindenapostolat Österreich und Obmann Karl-Heinz Ritter für den Vorarlberger Blindenbund Ammanns vielseitiges Engagement.
Wir sind Alexander Ammann dankbar für alles, was er in seinem Leben Gutes getan hat und wünschen ihm von Herzen, dass er nun den Frieden und die Geborgenheit, nach der er sich so gesehnt hat, bei Gott gefunden hat.
Vier Tage interessante Arbeit mit der Bibel
(11. 6. 2012) Eine aufschlussreiche Exkursion zur Bibelgesellschaft beim Wiener Museums Quartier und ein Besuch in der rumänisch-orthodoxen Kirche in den Löwelstraße ergänzten heuer die Begegnungstage für Blinde und Sehbehinderte in St. Pölten. Sie fanden heuer zum neuen Mal im Bildungshaus St. Hippolyt statt und standen unter dem Thema „Bibel – Urkunde des Glaubens und der Kirche“. Rektor und Blindenseelsorger Dr. Gottfried Auer, der evangelische Superintendent Mag. Paul Weiland und Dr. Johann Krammer für die orthodoxen Kirchen erläuterten den teilweise unterschiedlichen Zugang der christlichen Konfessionen zur Heiligen Schrift.
Zu den vom Blindenapostolat Österreich (BAÖ) veranstalteten Begegnungstagen hatten sich heuer 25 Teilnehmer aus mehreren Bundesländern eingefunden. Monika Aufreiter, Leiterin der Blindenpastoral in der Diözese Linz, dankte als Hauptverantwortliche für die konstruktive Mitarbeit und den Mitgestaltern für das abwechslungsreiche Programm. Schon zum Auftakt hatten die meisten Teilnehmer am Fronleichnamsgottesdienst der Dompfarre und an der Stadtprozession teilgenommen. Außergewöhnliche Klangeindrücke erlebten die Teilnehmer am Samstag beim Eröffnungskonzert des Barock-Festivals in der Franziskanerkirche, bei dem traditionelle Musik aus China geboten wurde.
Zum bevorstehenden Konzils-Jubiläum: Das Konzil wieder lesen (und hören)
(24. 5. 2012) Zu Pfingsten, dem „Geburtstag der Kirche“, starten die österreichischen Kirchenzeitungen eine 12-teilige Serie, die die Vorgeschichte des 2. Vatikanischen Konzils, seine wesentlichen Dokumente und Auswirkungen beleuchtet. Grundlage ist eine Artikel-Serie des Grazer Dogmatik-Professors Dr. Bernhard Körner, in der jede Woche der Blick auf ein anderes Konzilsdokument gelenkt wird.
Nachgelesen werden können die Artikel auf den Webseiten der meisten österreichischen Kirchenzeitungen. Z.B. www.dersonntag.at/service/50_jahre_konzil/0/articles/2012/05/16/a6372/detailinfo Button „Freudig und furchtlos – 50 Jahre 2. Vaticanum“
Zum bevorstehenden Jubiläum 50 Jahre 2. Vatikanisches Konzil ist auch eine Broschüre erschienen, die ergänzend zur Serie über die Konzilsdokumente zusätzliche Informationen über Konzilien im allgemeinen, über den Hintergrund des 2. Vatikanischen Konzils und über seine Nachgeschichte bietet.
...zum nach-Hören
Das Blindenapostolat Österreich ist gerade dabei, diese Broschüre in Form einer Tonausgabe herauszubringen. Mit der Fertigstellung ist in einigen Wochen zu rechnen. Sie wird gegen eine Spende abgegeben. Interessenten können sich jetzt schon beim Blindenapostolat (www.blindenapostolat.at/Postfach) melden.
Sonntags-Lesungen vorlesen lassen
(16. 5. 2012) Sich auf die Lesungen der Sonntagsmesse vorbereiten oder etwas noch einmal hören, um es zu vertiefen?
Die deutsche Diözese Hildesheim macht es möglich durch ein Mitarbeiter-Portal im Internet, das allerdings einem ganz anderen Zweck dienen soll, nämlich der gediegenen Vorbereitung der Lektoren.
Unter www.engagiert-online.de/page.php?id=108
sind jedenfalls die Sonntagslesungen und das jeweilige Evangelium als MP3-File abrufbar.
Lange Nacht der Kirchen am 1. Juni – Programm als Heft und im Web
(11. 5. 2012) Glockengeläut ab 17.50 Uhr, ökumenische Eröffnungsfeiern, Musik, Film, Theater und vor allem offene Kirchentüren erwartet am 1. Juni 2012, die Besucher der Langen Nacht der Kirchen. Sie werden wieder - mit dem kleinen roten Programmheft in der Hand – einen Abend lang das Stadtbild prägen und bis spät in die Nacht hinein von Kirche zu Kirche gehen.
Geordnet sind die knapp 1.000 Veranstaltungen in Wien im soeben erschienenen Programmheft nach den Wiener Gemeindebezirken. Hinzu kommen die Kirchen außerhalb von Wien in den Vikariaten Süd und Nord. Ein Stadtplan am Beginn jedes Kapitels zeigt die Kirchen und Veranstaltungsorte an. Damit man möglichst schnell von Ort zu Ort gelangt, sind auch die öffentlichen Verkehrsverbindungen angegeben. Orientierungshilfe über die Art der Veranstaltung bieten außerdem die mit Symbolen versehenen Veranstaltungskategorien. Diese sind unter anderem "Gottesdienst, Gebete", "Diskussion, Vortrag", "Führung, Ausstellung", "Musik klassisch, "Musik modern", "ökumenische Veranstaltung" oder "Programm nach 1:00 Uhr".
Die Lange Nacht der Kirchen ist selbstverständlich wieder Angebot in allen österreichischen Diözesen. Überall gibt es ähnlich gestaltete Programmhefte.
Das Gesamtprogramm kann aber selbstverständlich auch im Internet unter www.langenachtderkirchen.at abgerufen werden.
Vatikan-Konferenz über Behandlung von Blindheit
(4. 5. 2012) Mit blinden und sehbehinderten Menschen beschäftigt sich seit Freitag eine internationale Studientagung des vatikanischen Gesundheitsrats. Bis zum Samstag beraten Mediziner, Vertreter von Hilfswerken und des Vatikan über wissenschaftliche und seelsorgliche Aspekte der Behandlung von Blinden und Sehschwachen. Zu den Vortragenden zählen auch der Verantwortliche der Weltgesundheitsorganisation WHO zur Vorbeugung von Blindheit, Silvio Paolo Mariotti, und der im Vatikan für entwicklungspolitische Fragen zuständige Kardinal Peter Kodwo Appiah Turkson.
Während der Tagung werden in der „Sala San Pio X" an der Via della Conciliazione zwei Kunstwerke ausgestellt, die ertastet und mit Hilfe von Braille-Schrift und Audioguide beschrieben werden. Es handelt sich um ein Gemälde und einen Wandteppich aus dem Diözesanmuseum des norditalienischen Bistums Mantua.
Der Päpstliche Rat für die Pastoral im Krankendienst ist für die Förderung von Seelsorge, Arbeit und Ausbildung im Gesundheitswesen zuständig. Seit 2009 wird der Rat, dem rund zwei Dutzend Mitglieder angehören, vom polnischen Kurienerzbischof Zygmunt Zimowski geleitet.
Tagung zu „Gott im Web“: Katholische Kirche hat Aufholbedarf
(30. 4. 2012) Die sozialen Netzwerke im Internet bieten weitaus mehr Chancen für eine neue christliche Kommunikationskultur als Risiken. So lautete der Tenor eines zweitägigen Symposions über „Gott im Web", das am Freitag und Samstag im Wienerwaldstift Heiligenkreuz (Niederösterreich) stattfand.
Ausführlicheres auf
http://religion.orf.at/projekt03/news/1204/ne_120430_gottimweb.html
Blindenapostolat tagte in Vöcklabruck:
Konzilsbroschüre soll auch auf Tonträger erscheinen
(23. 4. 2012) Im Tagungshaus St. Klara in Vöckabruck (Oberösterreich) trafen sich die Diözesanleiter des Blindenapostolats Österreich (BAÖ) zu ihrer Frühjahrs-Sitzung. Der Entwurf einer neuen Geschäftsordnung, die internationalen Beziehungen zu anderen katholischen Blindenorganisationen und die Vorbereitung der Jugendwoche kommenden Sommer in der Schweiz standen u. a. auf der Tagesordnung. Außerdem wurde die Herausgabe einer Tonausgabe der von den österreichischen Kirchenzeitungen herausgegeben Broschüre „Freudig und furchtlos“ zum Jubiläum 50 Jahre 2. Vatikanisches Konzil beschlossen.
Bei der Eucharistiefeier mit dem oberösterreichischen Blindenseelsorger H. Franz Lindorfer lagen die in Punktschrift abgefasste Tagesordnung, ein Blindenstock und ein Exemplar der Konzilsbroschüre auf dem Altar. „Damit wollten wir den Segen für uns und unsere Arbeit in besonderer Weise erbitten“, sagte Monika Aufreiter, die Leiterin der Blindenpastoral in der Diözese Linz, die die Tagungorganisatorisch vorbereitet hatte.
Blindenfreizeiten – Anmeldeschluss am 31. März
(26. 3. 2012) Das Blindenapostolat Österreich erinnert daran, dass am 31. März die Anmeldefrist für die meisten Angebote aus dem Programm „Blindenfreizeiten Pater Lutz" endet. „Wenn auch bei den meisten Wochen auch noch später Restplätze vergeben werden können, so erleichtert die Einhaltung des Ende-März-Termins doch den einzelnen Wochen-Verantwortlichen die Planung sehr", betont Christl Raggl. Sie ist Koordinatorin der Blindenfreizeiten. Bei ihr sind auch die Anmeldungen vorzunehmen.
Kontakt: Christl Raggl, Telefon (05412)63 166 bzw. E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Das Programm der Blindenfreizeiten im Web: www.blindenapostolat.at/blindenfreizeiten oder www.blindenfreizeiten.de
Sonderausstellung „Jenseits des Sehens" im Stift Admont (Steiermark)
(26. 3. 2012) Im Stift Admont ist die Sonderausstellung „Jenseits des Sehens - Kunst verbindet Blinde und Sehende" eröffnet worden. Im Rahmen der Reihe "Made for Admont" sind seit 2002 Kunstwerke entstanden, die für sehbehinderte und blinde Menschen konzipiert und für Sehende mehrsinnlich wahrnehmbar sind. Für die Werkschau der vergangenen Jahre hat der Präsident des Päpstlichen Rates für Kultur, Gianfranco Kardinal Ravasi, die Schirmherrschaft übernommen. Die Eröffnung nahm Abt Bruno Hubl vor. Die Schau ist bis 8. Juli zu besichtigen.
Linz: Tanz für Geist und Seele
(15. 3. 2012) Die Blindenpastoral der Diözese Linz hat zu Beginn der Fastenzeit wieder mit den Meditativen Tänzen begonnen. Für manche Menschen stellt sich vielleicht die Frage, ob es überhaupt erlaubt sei, in der Fastenzeit zu tanzen? Die Antwort ist in diesem Fall aber klar: Ja, weil es Tänze sind, die ins Innere führen. „Meditativer Tanz belebt nicht nur den Körper, sondern auch den Geist und die Seele“, weiss Monika Aufreiter, die Leiterin der Blindenpastoral. Frau Gerlinde Eichinger leitet die Tänze schon seit einigen Jahren mit großem Engagement.
Erika, eine Teilnehmerin aus Wels, sagte: „Ich kann zwar nicht tanzen, aber ich bin jedes Mal nachher mit großer Freude erfüllt.“ Sie hat sich zum Geburtstag die sog. „Specknerin“ gewünscht, weil sie diesen Tanz schon so gut kann. Alle TeilnehmerInnen dürfen sich nämlich zum Geburtstag einen Tanz wünschen.
Die Blindenpastoral bietet diese Reigentänze vierzehntägig – bis Dienstag, 19. Juni 2012 – im Diözesanhaus (Linz, Kapuzinerstraße 84) an.
Die nächsten Termine: 27. 3., 10. und 24. 4., 8. und 22. 5. sowie 5. und 19. 6.
Gehen Sie am 18. März zur Pfarrgemeinderatswahl!
(9. 3. 2012) Mit dem Aufruf, bei der Pfarrgemeinderatswahl am 18. März das Stimmrecht wahrzunehmen, wendet sich das Blindenapostolat Österreich (BAÖ) an die Katholiken in den österreichischen Diözesen. Die Pfarrgemeinderatswahl ist ein demokratischer Vorgang in der Kirche, den auch Menschen mit Behinderung nutzen sollen, heisst es beim BAÖ.
„Auch blinde und sehbehinderte Menschen mögen von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen, auch wenn es da und dort schwieriger ist und gewisse Hürden zu überwinden sind", sagt Heinz Kellner vom BAÖ. Es gibt in den einzelnen Pfarren sicherlich Helfer, die beim Wahlvorgang assistieren.
Aus rein praktischen Überlegungen sei es aber günstig, schon in den nächsten Tagen Erkundigungen einzuholen, wo und wann in der zuständigen Wohnpfarre das Wahlrecht ausgeübt werden kann.
Neu auf der BAÖ-Homepage: Unsere Schutzpatrone
(2. 3. 2012) „Unsere Schutzpatrone – Himmlische Anwälte“ heißt die neue Webseite im Internet-Auftritt des Blindenapostolats Österreich www.blindenapostolat.at bzw. www.blindenapostolat.org.
Schutzpatronen fühlen sich katholische Christen in verschiedenen Lebenssituationen besonders verbunden, ihre Verehrung hängt zumeist mit der jeweiligen Lebensgeschichte des bzw. der Heiligen zusammen.
Als Patrone blinder bzw. sehbehinderter Menschen werden in Mitteuropa besonders drei Heilige verehrt: Der Erzengel Raphael, die Gräfin Hemma von Gurk und die Fürstentochter und spätere Nonne und Klostergründerin Odilia (bzw. Ottilie). Alle Drei werden mit ihren Lebensgeschichten auf den BAÖ-Webseiten vorgestellt; angeführt wird dort auch, wo sie in den bekannten Blindeneinrichtungen besonders verehrt werden.
Wer noch ausführlicher über die Blinden-Patrone informiert werden möchte, benützt den Link zum Ökumenischen Heiligenlexikon.
Prager Kreuzweg – die Passion Jesu online hören und beten
(25. 2. 2012) Kreuzweg-Beten ist eine alte Andachtsform. Sie entstand im 14. Jahrhundert in Jerusalem. Heute ist in nahezu jeder Kirche ein Kreuzweg im Gedächtnis an das Leiden Jesu zu finden. Auch in der Pfarrkirche von Lhotka, einem Ortsteil der "Goldenen Stadt" Prag.
Es ist ein außergewöhnlicher Kreuzweg in der Kirche P. Marie Královny Miru - Maria Königin des Friedens - des tschechischen Künstlers Karol Stadnik: Das Kunstwerk verdeutlicht die Stationen des Kreuzwegs Jesu in Leidenssituationen von Menschen im Laufe der Geschichte.
Jede Kreuzwegstation beginnt mit einer Bildbeschreibung. Es folgt ein Gedanke des Pfarrers der Gemeinde von Lhotka, Vladimir Rudolf, der zusammen mit dem Künstler den Kreuzweg nach dem "Prager Frühling" entworfen hat.
Auf den Internet-Seiten gibt es auch eine Audio-Version.
www.prager-kreuzweg.de/
Ein Jahr elektronische Gebetsecke – jetzt wurde sie erweitert
(20. 2. 2012) Am Aschermittwoch 2011 haben die katholischen Blindenorganisationen im deutschen Sprachraum die „elektronische Gebetsecke" eröffnet. Unter der Adresse www.ibzlandschlacht.ch/gebet kann jede(r) Gebetsmeinungen, Anliegen usw. deponieren – und er darf darauf vertrauen, dass andere dieses Anliegen aufgreifen und durch ihr Mitbeten unterstützen.
Eine Ergänzung gibt es nun durch den weiteren Link, der die Verbindung zum weltweiten Gebetsapostolat unterstreicht: „monatliche Gebetsmeinungen" führt zu einer Seite, auf der die beiden Gebetsmeinungen des Papstes für den jeweiligen Monat und die aktuelle Gebetsmeinung der Blinden und Sehbehinderten zu lesen sind. Versehen sind diese Gebets-Themen mit einem Kommentar, der dieses Jahr vom Behindertenseelsorger Alfred Natterer und seinem Team aus dem Seelsorgeamt der Diözese Innsbruck verfasst wird.
Das Blindenapostolat lädt zum Mitbeten ein.
Fastenkalender 2012 in Braille und auf Tonträger
(6. 2. 2012) Das Blindenapostolat Österreich hat es auch heuer übernommen, den Fastenkalender des Arbeitskreises „Weltkirche" aus dem Vikariat Süd der Erzdiözese Wien in Braille und auf Tonträger herauszubringen. Den Kalender hat wieder Helga Anzenberger unter dem Motto „Das Leben in Fülle haben" verfasst. Angesichts der Dürrekatastrophe in Afrika gibt sie für jeden Tag der Fastenzeit Impulse für einen einfacheren Lebensstil.
Bezieher des Rundbriefs des Blindenapostolats erhalten den Fastenkalender automatisch zugesandt. Wer darüber hinaus Interesse hat, wendet sich an das Blindenapostolat der Erzdiözese Wien (Telefon 01/51552-3305 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).
Der Bezug ist an sich kostenlos, es wird allerdings umeine Spende gebeten.
Video von der Romreise österreichischer Pfarrgemeinderäte
Die Internet-Redaktion der Diözese Gurk-Klagenfurt hat in einem 7-Minuten Video, das auch gut als Hörbild dienen kann, Eindrücke von dieser Rom-Reise zuzsammengefasst und jetzt auf Youtube veröffentlicht: http://www.youtube.com/watch?v=vpd0xKR7R7w
Christa Horngacher neue Leiterin im Tiroler Blindenapostolat
(2. 1. 2012) Peter Beiser hat die Leitung des Tiroler Blindenapostolates an seine bisherige Stellvertreterin Christine Horngacher übergeben. Fast 40 Jahre lang hat Beiser das Blindenapostolat der Diözese geleitet. Seit dieser Zeit finden regelmäßige Gottesdienste, Einkehrtage, Wallfahrten, Bildungsveranstaltungen und gesellige Treffen statt, die Peter Beiser mit seinem Team mit großer Gewissenhaftigkeit und Umsicht organisiert hat.
Beim Advent-Einkehrtag hat Peter Beiser nun die Geschicke des Apostolates an seine langjährige Mitarbeiterin Christine Horngacher und Friedel Emberger übergeben. Im Rahmen der Adventsfeier hat Generalvikar Jakob Bürgler das Bestellungs-Dekret von Bischof Scheuer an Christine Horngacher überreicht.
Peter Beiser bleibt Vorsitzender des Blindenapostolats Österreich. In Tirol wird er wie bisher die Veranstaltungen und Bildungsangebote in der Innsbrucker Raphaelsstube planen und koordinieren.
Seligsprechung von Carl Lampert: ein Zeichen der Ermutigung
(21. 11. 2011) Eine große Freude war zu spüren, als Kardinal Amato aus Rom das Dekret zur Seligsprechung von dem aus Göfis in Vorarlberg stammenden Priester Carl Lampert, der 1944 in Halle an der Saale hingerichtet wurde, vor den zahlreichen Gläubigen verlas.
Da die Stadtpfarrkirche Dornbirn-St. Martin für die vielen Besucher zu klein war, wurde vor der Kirche ein Zelt errichtet, wo auch wir Platz fanden. Über eine Video-Leinwand konnten wir die Zeremonie sehr gut mitverfolgen. Die Stimmung im Zelt war ausgezeichnet, die anwesenden Gläubigen beteten und sangen intensiv mit.
Einiges von der schön gestalteten Feier hat uns besonders berührt: Auf der Altarinsel waren Ziegel aus dem Zuchthaus aufgeschichtet, in dem Carl Lampert inhaftiert war, auf dem Altar stand das von ihm selbst während seiner Haft gebastelte kleine Kreuz. Während des Bußaktes wurden Gedenk-Kerzen entzündet, stellvertretend für die vielen Opfer der NS-Diktatur. Beim Gabengang trugen junge Menschen persönliche Gegenstände von Carl Lampert zum Altar.
Als Zeichen für das Bemühen, „dass Menschen wieder Menschen werden“, schnitt Bischof Elmar Fischer den Stacheldraht von der Osterkerze. Als am Schluß das Lied „Großer Gott wir loben dich“ angestimmt wurde, hat uns das nochmals tief bewegt.
Am Vorabend bei der Vesper im Dom zu Feldkirch sagte ein Priester, Carl Lampert brauche die Seligsprechung nicht, aber wir brauchen ihn als Vorbild und als Zeichen der Ermutigung, gerade auch in der heutigen oftmals verwirrenden Zeit.
Gabi Marte und Alexander Ammann
(G. Marte leitet das Blindenapostolat Vorarlberg)
Pater Paul Haschek verstorben
(10. 11. 2011) Kamillianerpater Paul Haschek ist am 9. November 2011 in Bozen von seinem langen Leiden erlöst worden. Er starb im Blindenzentrum St. Raphael, wo er in den letzten Jahren liebevolle Aufnahme gefunden hatte, im 79. Lebensjahr.
Paul Haschek ist mit den Kamillianischen Familien in Südtirol und Österreich, die er nach dem Ideal seines Ordensgründers, Kamillius von Lellis, als Drehscheibe für die Zusammenarbeit kranker oder behinderter Menschen mit ihren Freunden und Begleitern ins Lebens gerufen hatte, bis zuletzt in enger Verbindung gewesen. Auch den Blindenapostolaten in Südtirol und in Österreich war er seit vielen Jahren als Seelsorger, Vortragender und Berater eng verbunden.
Paul Haschek wird am Dienstag, den 15. November in seinem Heimatort Wallern (Burgenland) begraben. Die Begräbnisfeier beginnt um 14 Uhr.
Blindenapostolat favorisiert Behinderte in Pfarrgemeinderäten
(9. 11. 2011) Im Blick auf die gesamtösterreichische Pfarrgemeinderatswahl 2012 setzt sich das Blindenapostolat Österreich (BAÖ) dafür ein, dass behinderte Menschen auch in den Pfarrgemeinderäten vertreten sein sollen. Peter Beiser, der Vorsitzende des Blindenapostolats: „Menschen mit Behinderung haben oft einen anderen Blickwinkel und können auch in der Pfarre wertvolle Anstöße geben. Einerseits sollen sich Menschen mit Behinderung nach ihren Möglichkeiten als Kandidaten bein der PGR-Wahl zur Verfügung stellen. An die Wahlvorstände appellieren wir, auch Behinderte als Kandidaten anzusprechen, sie an wählbare Stelle zu setzen oder ins „Pfarrparlament“ zu kooptieren.
Die Pfarrgemeinderatswahlen finden in allen Diözesen Österreichs am 18. März 2012 statt.
BAÖ-Vorstand bei Neuwahl bestätigt, Raphael Spitzer neuer Jugend-Vertreter
(7. 11. 2011) Bei der Herbstsitzung der Diözesanleiter des Blindenapostolats Österreich (BAÖ) wurde am 5. November 2011 in Tainach (Kärnten) der Vorstand neu gewählt. Peter Beiser (Leiter des Blindenapostolats Tirol) wurde dabei in seiner Funktion als Vorsitzender ebenso bestätigt wie seine Stellvertreter Irmgard Uhl (Leiterin des Blindenapostolats Wien) und Heinz Kellner (Leiter Blindenapostolat St. Pölten).
Eine Veränderung gab es bei der Wahl des Jugendvertreters im BAÖ-Führungskreis: Helmut Müllner aus Kärnten, ist nach sechs Jahren nicht mehr zu Wahl angetreten. Ihm folgt Raphael Spitzer aus Grödig bei Salzburg. Der 28-Jährige studiert Jus und gehört dem Team der Jugendarbeit im BAÖ schon seit einigen Jahren an. Im Sommer 2011 hat er maßgeblich das Programm der Internationalen Jugendwoche der katholischen Blindenvereinigungen des deutschen Sprachraums am Greisinghof organisiert.
Künftiger Seliger Provikar Lampert auch in der Schweiz vorgestellt
(22. 10. 2011) Auch bei der Liturgiewerkstatt für Blinde im Internationalen Blindenzentrum Landschlacht bei Kreuzlingen (CH) war die bevorstehende Seligsprechungsfeier von Provikar Dr. Carl Lampert ein Thema: Gabriele Marte, die Leiterin des Blindenapostolats Vorarlberg, stellte Lampert als Person und die verschiedenen Veranstaltungen zur Seligsprechungsfeier am 13.November in Dornbirn als besonderen Höhepunkt der Diözese Feldkirch in diesem Jahr vor.
Bei der heurigen 13. Liturgiewerkstatt des Deutschen Katholischen Blindenwerks (DKBW) ging es thematisch um das Kirchenjahr. Die Teilnehmer aus Deutschland und Österreich stellten dabei auch besondere Traditionen, Feste und Anlässe aus ihren Ländern vor. Mit dem Liturgiewissenschaftler Dr. Bernhard Höffner überlegten und erarbeiteten sie die Gestaltung verschiedener Gottesdienstformen zu diesen Themen.
Katholische Blindenorganisationen tagten in Brixen
(16. 10. 2011) Im Priesterseminar in Brixen fand am Wochenende die Jahrestagung der katholischen Blindenvereinigungen im deutschen Sprachraum statt. Vertreter aus Deutschland, der Schweiz, Österreichs und aus Südtirol berichteten von der Arbeit ihrer Verbände und besprachen gemeinsame Vorhaben. Ein Schwerpunkt der Veranstaltung war am Samstag das Referat von Kanonikus Dr. Ulrich Fistill über das aktuelle Diözesan-Jahres-Thema „Wir glauben, darum reden wir“, an das sich eine rege Diskussion schloss. „Auch wir sind herausgefordert, in unserem Kreis als Glaubenszeugen aufzutreten“, sagt die wieder zur Vorsitzenden gewählte Gerlinde Gregori vom Deutschen Katholischen Blindenwerk. Als ihre Stellvertreterin wurde Ruth Häuptli von der Schweizerischen Caritasaktion der Blinden bei der fälligen Neuwahl bestätigt.
Gemeinsam führen die vier Blindenorganisationen jedes Jahr eine gut besuchte Internationale Jugendwoche – sie war heuer in Östereich – und die Begegnungswoche für sehbehinderte Menschen mittleren Alters durch. Ein Problem stellen derzeit die Fortbildungskurse für Taubblinde dar, die im Internationalen Blindenzentrum in Landschlacht am Bodensee (Schweiz) seit Jahren angeboten wurden: Unter anderem wegen der ungünstigen Franken-Wechselkurse sind diese Kurse in Gefahr.
Bei der Brixner Beratung wurde auch der Grundsatzbeschluss gefasst, im Jahr 2015 wieder eine gemeinsame Wallfahrt der Blinden und Sehbehinderten aus den vier Mitgliedsländern zu machen. Ziel soll diesmal Ojes im Gadertal, die Heimat des Hl. Josef Freinademetz, sein.
Neue Katechesen-Reihe von Kardinal Schönborn nun auch auf Video abrufbar
(11. 10. 2011) Am Sonntag, 9. Oktober, hielt Kardinal Christoph Schönborn im Stephansdom seine erste Katechese in der neuen Reihe „Jüngerschaft – Gerufen in die Schule des Meisters". Dabei erinnerte der Wiener Erzbischof an seinen letzten Hirtenbrief, in dem er einen Masterplan für den Erneuerungsprozess in der Erzdiözese Wien angekündigt hatte. Dieser müsse "der Plan sein, den der Meister mit uns hat, wenn wir nicht seinen Plan verwirklichen, mühen wir uns umsonst".
Der Masterplan könne kein fertiges Rezept sein, vielmehr ginge es darum, "dass wir gemeinsam neu dem Herr die Frage stellen: 'Was willst du? Was sagst du uns durch die vielen Suchenden?'"
Erzdiözese-Wien.at bietet zu dieser Katechesenreihe ein neues Online-Service:
www.erzdioezese-wien.at/content/topnachricht/articles/2011/10/10/a26682/
Blindenfreizeiten: 50 Prozent mehr Teilnehmer im Jubiläumsjahr
(10. 10. 2011) Zum Abschluss des Jubiläumsjahres „40 Jahre Blindenfreizeiten Pater Lutz“ trafen sich die Freizeitleiter in Linz zum Erfahrungsaustausch und zur Planung der Saison 2012. Die Koordinatorin der Blindenfreizeiten, Christiane Raggl, berichtete von einem Teilnehmer-Rekord. An den neun Freizeit-Wochen haben 160 Blinde, bzw. stark Sehbehinderte und 172 Sehende als Begleiter und Führer teilgenommen. Im Jahr 2010 waren es 89 Blinde bzw.121 Sehende bei sieben Freizeitwochen.
Raggl: „Zum Teil waren es heuer sehr starke Wochen mit vielen Teilnehmern. So kamen zum Langlaufen in den Böhmerwald 41 Teilnehmer, zur Wanderwoche Imst 36, zur Kultur-Wanderwoche St. Pölten 33 Teilnehmer, die Jubiläums-Freizeit in Pertisau am Achensee verzeichnete sogar 43 Interessenten.“ Als überaus erfreulich wertet Christiane Raggl die Tatsache, dass heuer 46 Personen an den Freizeitaktivitäten erstmals teilgenommen haben, davon 18 Blinde. Raggl: „Der Grund liegt einfach in der guten Mundpropaganda! Einzelne Teilnehmer haben sich da besonders angestrengt.“
Veröffentlicht werden die Termine im sog. „Bergheft“, das in Schwarzdruck an mehr als 600 Interessenten verschickt und an fast ebenso viele per E-Mail versandt wird. Auch auf den Internet-Seiten des Blindenapostolats Österreich (www.blindenpostolat.at) und auf www.blindenfreizeiten.de können die Termine abgerufen werden. Freizeiten-Koordinatorin Raggl (E-Mail raggl.aon.at) versorgt nicht nur neue Interessenten gerne mit Informationen, sondern freut sich auch über Personen, die sich als umsichtige Führer und Begleiter für die eine oder andere Unternehmung zur Verfügung stellen.
Hier das Programm für 2012:
Langlaufen im Böhmerwald: 11. – 18. Feber 2012
Langlaufen in St. Martin: 3. – 10. März 2012
Wandern im Fichtelgebirge: 26. Mai – 2. Juni 2012
Wandern in Hüttschlag vom 16. – 23. Juni 2012
Wandern, Musik und Schwimmen am Weißensee: 23. – 30. Juni 2012
Kultur und Wandern in Valckenborgh, Südholland: 1. – 8. Juli 2012
Bergwandern in Imst: 7. – 14. Juli 2012
Tandem in der Steiermark: 7. – 14. Juli 2012
Kulur-Wanderwoche in Graz: 14. – 21.Juli 20112
Bergwandern in St. Martin: 11. – 18. August 2012
Bergsteigen in Toblach: 8 – 15. September 2012
Abschied von Alexander Ammann
(17. 6. 2012) Der frühere Leiter des Blindenapostolats Vorarlberg, Alexander Ammann aus Frastanz, ist am Montag, d. 11. Juni im Landeskrankenhaus Feldkirch verstorben. Alexander, Jahrgang 1969, war im Blindenapostolat zunächst im Jugendreferat und für junge Erwachsende aktiv. Von 1996 bis 20067 war er Diözesan-Leiter des Blindenapostolats, musste diese Funktion aber krankheitsbedingt abgeben. Mit bemerkenswerter Zähigkeit war Alexander aber auch dann noch für seine Mitmenschen tätig, als er auf den Rollstuhl angewiesen war.
Bei der sehr berührenden Auferstehungsmesse am 15. Juni in der Pfarrkirche Frastanz hob Pfarrer Herbert Spieler besonders Alexanders tiefe Gläubigkeit und seine offene und herzliche Art anderen Menschen zu begegnen, egal welchen Status (mit oder ohne Behinderung), Religion oder Hautfarbe, hervor. Pfarrer Spieler: „Sein Mut und seine Lebensfreude waren beispielhaft!“. Vor der Beisetzung würdigten Monika Aufreiter für das Blindenapostolat Österreich und Obmann Karl-Heinz Ritter für den Vorarlberger Blindenbund Ammanns vielseitiges Engagement.
Wir sind Alexander Ammann dankbar für alles, was er in seinem Leben Gutes getan hat und wünschen ihm von Herzen, dass er nun den Frieden und die Geborgenheit, nach der er sich so gesehnt hat, bei Gott gefunden hat.
Vier Tage interessante Arbeit mit der Bibel
(11. 6. 2012) Eine aufschlussreiche Exkursion zur Bibelgesellschaft beim Wiener Museums Quartier und ein Besuch in der rumänisch-orthodoxen Kirche in den Löwelstraße ergänzten heuer die Begegnungstage für Blinde und Sehbehinderte in St. Pölten. Sie fanden heuer zum neuen Mal im Bildungshaus St. Hippolyt statt und standen unter dem Thema „Bibel – Urkunde des Glaubens und der Kirche“. Rektor und Blindenseelsorger Dr. Gottfried Auer, der evangelische Superintendent Mag. Paul Weiland und Dr. Johann Krammer für die orthodoxen Kirchen erläuterten den teilweise unterschiedlichen Zugang der christlichen Konfessionen zur Heiligen Schrift.
Zu den vom Blindenapostolat Österreich (BAÖ) veranstalteten Begegnungstagen hatten sich heuer 25 Teilnehmer aus mehreren Bundesländern eingefunden. Monika Aufreiter, Leiterin der Blindenpastoral in der Diözese Linz, dankte als Hauptverantwortliche für die konstruktive Mitarbeit und den Mitgestaltern für das abwechslungsreiche Programm. Schon zum Auftakt hatten die meisten Teilnehmer am Fronleichnamsgottesdienst der Dompfarre und an der Stadtprozession teilgenommen. Außergewöhnliche Klangeindrücke erlebten die Teilnehmer am Samstag beim Eröffnungskonzert des Barock-Festivals in der Franziskanerkirche, bei dem traditionelle Musik aus China geboten wurde.
Zum bevorstehenden Konzils-Jubiläum: Das Konzil wieder lesen (und hören)
(24. 5. 2012) Zu Pfingsten, dem „Geburtstag der Kirche“, starten die österreichischen Kirchenzeitungen eine 12-teilige Serie, die die Vorgeschichte des 2. Vatikanischen Konzils, seine wesentlichen Dokumente und Auswirkungen beleuchtet. Grundlage ist eine Artikel-Serie des Grazer Dogmatik-Professors Dr. Bernhard Körner, in der jede Woche der Blick auf ein anderes Konzilsdokument gelenkt wird.
Nachgelesen werden können die Artikel auf den Webseiten der meisten österreichischen Kirchenzeitungen. Z.B. www.dersonntag.at/service/50_jahre_konzil/0/articles/2012/05/16/a6372/detailinfo Button „Freudig und furchtlos – 50 Jahre 2. Vaticanum“
Zum bevorstehenden Jubiläum 50 Jahre 2. Vatikanisches Konzil ist auch eine Broschüre erschienen, die ergänzend zur Serie über die Konzilsdokumente zusätzliche Informationen über Konzilien im allgemeinen, über den Hintergrund des 2. Vatikanischen Konzils und über seine Nachgeschichte bietet.
...zum nach-Hören
Das Blindenapostolat Österreich ist gerade dabei, diese Broschüre in Form einer Tonausgabe herauszubringen. Mit der Fertigstellung ist in einigen Wochen zu rechnen. Sie wird gegen eine Spende abgegeben. Interessenten können sich jetzt schon beim Blindenapostolat (www.blindenapostolat.at/Postfach) melden.
Sonntags-Lesungen vorlesen lassen
(16. 5. 2012) Sich auf die Lesungen der Sonntagsmesse vorbereiten oder etwas noch einmal hören, um es zu vertiefen?
Die deutsche Diözese Hildesheim macht es möglich durch ein Mitarbeiter-Portal im Internet, das allerdings einem ganz anderen Zweck dienen soll, nämlich der gediegenen Vorbereitung der Lektoren.
Unter www.engagiert-online.de/page.php?id=108
sind jedenfalls die Sonntagslesungen und das jeweilige Evangelium als MP3-File abrufbar.
Lange Nacht der Kirchen am 1. Juni – Programm als Heft und im Web
(11. 5. 2012) Glockengeläut ab 17.50 Uhr, ökumenische Eröffnungsfeiern, Musik, Film, Theater und vor allem offene Kirchentüren erwartet am 1. Juni 2012, die Besucher der Langen Nacht der Kirchen. Sie werden wieder - mit dem kleinen roten Programmheft in der Hand – einen Abend lang das Stadtbild prägen und bis spät in die Nacht hinein von Kirche zu Kirche gehen.
Geordnet sind die knapp 1.000 Veranstaltungen in Wien im soeben erschienenen Programmheft nach den Wiener Gemeindebezirken. Hinzu kommen die Kirchen außerhalb von Wien in den Vikariaten Süd und Nord. Ein Stadtplan am Beginn jedes Kapitels zeigt die Kirchen und Veranstaltungsorte an. Damit man möglichst schnell von Ort zu Ort gelangt, sind auch die öffentlichen Verkehrsverbindungen angegeben. Orientierungshilfe über die Art der Veranstaltung bieten außerdem die mit Symbolen versehenen Veranstaltungskategorien. Diese sind unter anderem "Gottesdienst, Gebete", "Diskussion, Vortrag", "Führung, Ausstellung", "Musik klassisch, "Musik modern", "ökumenische Veranstaltung" oder "Programm nach 1:00 Uhr".
Die Lange Nacht der Kirchen ist selbstverständlich wieder Angebot in allen österreichischen Diözesen. Überall gibt es ähnlich gestaltete Programmhefte.
Das Gesamtprogramm kann aber selbstverständlich auch im Internet unter www.langenachtderkirchen.at abgerufen werden.
Vatikan-Konferenz über Behandlung von Blindhei
(4. 5. 2012) Mit blinden und sehbehinderten Menschen beschäftigt sich seit Freitag eine internationale Studientagung des vatikanischen Gesundheitsrats. Bis zum Samstag beraten Mediziner, Vertreter von Hilfswerken und des Vatikan über wissenschaftliche und seelsorgliche Aspekte der Behandlung von Blinden und Sehschwachen. Zu den Vortragenden zählen auch der Verantwortliche der Weltgesundheitsorganisation WHO zur Vorbeugung von Blindheit, Silvio Paolo Mariotti, und der im Vatikan für entwicklungspolitische Fragen zuständige Kardinal Peter Kodwo Appiah Turkson.
Während der Tagung werden in der "Sala San Pio X" an der Via della Conciliazione zwei Kunstwerke ausgestellt, die ertastet und mit Hilfe von Braille-Schrift und Audioguide beschrieben werden. Es handelt sich um ein Gemälde und einen Wandteppich aus dem Diözesanmuseum des norditalienischen Bistums Mantua.
Der Päpstliche Rat für die Pastoral im Krankendienst ist für die Förderung von Seelsorge, Arbeit und Ausbildung im Gesundheitswesen zuständig. Seit 2009 wird der Rat, dem rund zwei Dutzend Mitglieder angehören, vom polnischen Kurienerzbischof Zygmunt Zimowski geleitet.
Tagung zu „Gott im Web“: Katholische Kirche hat Aufholbedarf
(30. 4. 2012) Die sozialen Netzwerke im Internet bieten weitaus mehr Chancen für eine neue christliche Kommunikationskultur als Risiken. So lautete der Tenor eines zweitägigen Symposions über „Gott im Web", das am Freitag und Samstag im Wienerwaldstift Heiligenkreuz (Niederösterreich) stattfand.
Ausführlicheres auf
http://religion.orf.at/projekt03/news/1204/ne_120430_gottimweb.html
Blindenapostolat tagte in Vöcklabruck:
Konzilsbroschüre soll auch auf Tonträger erscheinen
(23. 4. 2012) Im Tagungshaus St. Klara in Vöckabruck trafen sich die Diözesanleiter des Blindenapostolats Österreich (BAÖ) zu ihrer Frühjahrs-Sitzung. Der Entwurf einer neuen Geschäftsordnung, die internationalen Beziehungen zu anderen katholischen Blindenorganisationen und die Vorbereitung der Jugendwoche kommenden Sommer in der Schweiz standen u. a. auf der Tagesordnung. Außerdem wurde die Herausgabe deiner Tonausgabe der von den österreichischen Kirchenzeitungen herausgegeben Broschüre „Freudig und furchtlos“ zum Jubiläum 50 Jahre 2. Vatikanisches Konzil beschlossen.
Bei der Eucharistiefeier mit dem oberösterreichischen Blindenseelsorger H. Franz Lindorfer lagen die in Punktschrift abgefasste Tagesordnung, ein Blindenstock und ein Exemplar der Konzilsbroschüre auf dem Altar. „Damit wollten wir den Segen für uns und unsere Arbeit in besonderer Weise erbitten“, sagt Monika Aufreiter, die Leiterin der Blindenpastoral in der Diözese Linz.
Blindenfreizeiten – Anmeldeschluss am 31.März
(26. 3. 2012) Das Blindenapostolat Österreich erinnert daran, dass am 31. März die Anmeldefrist für die meisten Angebote aus dem Programm „Blindenfreizeiten Pater Lutz" endet. „Wenn auch bei den meisten Wochen auch noch später Restplätze vergeben werden können, so erleichtert die Einhaltung des Ende-März-Termins doch den einzelnen Wochen-Verantwortlichen die Planung sehr", betont Christl Raggl. Sie ist Koordinatorin der Blindenfreizeiten. Bei ihr sind auch die Anmeldungen vorzunehmen.
Kontakt: Christl Raggl, Telefon (05412)63 166 bzw. E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Das Programm der Blindenfreizeiten im Web: www.blindenapostolat.at/blindenfreizeiten oder www.blindenfreizeiten.de
Sonderausstellung „Jenseits des Sehens" im Stift Admont (Steiermark)
(26. 3. 2012) Im Stift Admont ist die Sonderausstellung „Jenseits des Sehens - Kunst verbindet Blinde und Sehende" eröffnet worden. Im Rahmen der Reihe "Made for Admont" sind seit 2002 Kunstwerke entstanden, die für sehbehinderte und blinde Menschen konzipiert und für Sehende mehrsinnlich wahrnehmbar sind. Für die Werkschau der vergangenen Jahre hat der Präsident des Päpstlichen Rates für Kultur, Gianfranco Kardinal Ravasi, die Schirmherrschaft übernommen. Die Eröffnung nahm Abt Bruno Hubl vor. Die Schau ist bis 8. Juli zu besichtigen.
Linz: Tanz für Geist und Seele
(15. 3. 2012) Die Blindenpastoral der Diözese Linz hat zu Beginn der Fastenzeit wieder mit den Meditativen Tänzen begonnen. Für manche Menschen stellt sich vielleicht die Frage, ob es überhaupt erlaubt sei, in der Fastenzeit zu tanzen? Die Antwort ist in diesem Fall aber klar: Ja, weil es Tänze sind, die ins Innere führen. „Meditativer Tanz belebt nicht nur den Körper, sondern auch den Geist und die Seele“, weiss Monika Aufreiter, die Leiterin der Blindenpastoral. Frau Gerlinde Eichinger leitet die Tänze schon seit einigen Jahren mit großem Engagement.
Erika, eine Teilnehmerin aus Wels, sagte: „Ich kann zwar nicht tanzen, aber ich bin jedes Mal nachher mit großer Freude erfüllt.“ Sie hat sich zum Geburtstag die sog. „Specknerin“ gewünscht, weil sie diesen Tanz schon so gut kann. Alle TeilnehmerInnen dürfen sich nämlich zum Geburtstag einen Tanz wünschen.
Die Blindenpastoral bietet diese Reigentänze vierzehntägig – bis Dienstag, 19. Juni 2012 – im Diözesanhaus (Linz, Kapuzinerstraße 84) an.
Die nächsten Termine: 27. 3., 10. und 24. 4., 8. und 22. 5. sowie 5. und 19. 6.
Gehen Sie am 18. März zur Pfarrgemeinderatswahl!
(9. 3. 2012) Mit dem Aufruf, bei der Pfarrgemeinderatswahl am 18. März das Stimmrecht wahrzunehmen, wendet sich das Blindenapostolat Österreich (BAÖ) an die Katholiken in den österreichischen Diözesen. Die Pfarrgemeinderatswahl ist ein demokratischer Vorgang in der Kirche, den auch Menschen mit Behinderung nutzen sollen, heisst es beim BAÖ.
„Auch blinde und sehbehinderte Menschen mögen von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen, auch wenn es da und dort schwieriger ist und gewisse Hürden zu überwinden sind", sagt Heinz Kellner vom BAÖ. Es gibt in den einzelnen Pfarren sicherlich Helfer, die beim Wahlvorgang assistieren.
Aus rein praktischen Überlegungen sei es aber günstig, schon in den nächsten Tagen Erkundigungen einzuholen, wo und wann in der zuständigen Wohnpfarre das Wahlrecht ausgeübt werden kann.
Neu auf der BAÖ-Homepage: Unsere Schutzpatrone
(2. 3. 2012) „Unsere Schutzpatrone – Himmlische Anwälte“ heißt die neue Webseite im Internet-Auftritt des Blindenapostolats Österreich www.blindenapostolat.at bzw. www.blindenapostolat.org.
Schutzpatronen fühlen sich katholische Christen in verschiedenen Lebenssituationen besonders verbunden, ihre Verehrung hängt zumeist mit der jeweiligen Lebensgeschichte des bzw. der Heiligen zusammen.
Als Patrone blinder bzw. sehbehinderter Menschen werden in Mitteuropa besonders drei Heilige verehrt: Der Erzengel Raphael, die Gräfin Hemma von Gurk und die Fürstentochter und spätere Nonne und Klostergründerin Odilia (bzw. Ottilie). Alle Drei werden mit ihren Lebensgeschichten auf den BAÖ-Webseiten vorgestellt; angeführt wird dort auch, wo sie in den bekannten Blindeneinrichtungen besonders verehrt werden.
Wer noch ausführlicher über die Blinden-Patrone informiert werden möchte, benützt den Link zum Ökumenischen Heiligenlexikon.
Prager Kreuzweg – die Passion Jesu online hören und beten
(25. 2. 2012) Kreuzweg-Beten ist eine alte Andachtsform. Sie entstand im 14. Jahrhundert in Jerusalem. Heute ist in nahezu jeder Kirche ein Kreuzweg im Gedächtnis an das Leiden Jesu zu finden. Auch in der Pfarrkirche von Lhotka, einem Ortsteil der "Goldenen Stadt" Prag.
Es ist ein außergewöhnlicher Kreuzweg in der Kirche P. Marie Královny Miru - Maria Königin des Friedens - des tschechischen Künstlers Karol Stadnik: Das Kunstwerk verdeutlicht die Stationen des Kreuzwegs Jesu in Leidenssituationen von Menschen im Laufe der Geschichte.
Jede Kreuzwegstation beginnt mit einer Bildbeschreibung. Es folgt ein Gedanke des Pfarrers der Gemeinde von Lhotka, Vladimir Rudolf, der zusammen mit dem Künstler den Kreuzweg nach dem "Prager Frühling" entworfen hat.
Auf den Internet-Seiten gibt es auch eine Audio-Version.
www.prager-kreuzweg.de/
Ein Jahr elektronische Gebetsecke – jetzt wurde sie erweitert
(20. 2. 2012) Am Aschermittwoch 2011 haben die katholischen Blindenorganisationen im deutschen Sprachraum die „elektronische Gebetsecke" eröffnet. Unter der Adresse www.ibzlandschlacht.ch/gebet kann jede(r) Gebetsmeinungen, Anliegen usw. deponieren – und er darf darauf vertrauen, dass andere dieses Anliegen aufgreifen und durch ihr Mitbeten unterstützen.
Eine Ergänzung gibt es nun durch den weiteren Link, der die Verbindung zum weltweiten Gebetsapostolat unterstreicht: „monatliche Gebetsmeinungen" führt zu einer Seite, auf der die beiden Gebetsmeinungen des Papstes für den jeweiligen Monat und die aktuelle Gebetsmeinung der Blinden und Sehbehinderten zu lesen sind. Versehen sind diese Gebets-Themen mit einem Kommentar, der dieses Jahr vom Behindertenseelsorger Alfred Natterer und seinem Team aus dem Seelsorgeamt der Diözese Innsbruck verfasst wird.
Das Blindenapostolat lädt zum Mitbeten ein.
Fastenkalender 2012 in Braille und auf Tonträger
(6. 2. 2012) Das Blindenapostolat Österreich hat es auch heuer übernommen, den Fastenkalender des Arbeitskreises „Weltkirche" aus dem Vikariat Süd der Erzdiözese Wien in Braille und auf Tonträger herauszubringen. Den Kalender hat wieder Helga Anzenberger unter dem Motto „Das Leben in Fülle haben" verfasst. Angesichts der Dürrekatastrophe in Afrika gibt sie für jeden Tag der Fastenzeit Impulse für einen einfacheren Lebensstil.
Bezieher des Rundbriefs des Blindenapostolats erhalten den Fastenkalender automatisch zugesandt. Wer darüber hinaus Interesse hat, wendet sich an das Blindenapostolat der Erzdiözese Wien (Telefon 01/51552-3305 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).
Der Bezug ist an sich kostenlos, es wird allerdings umeine Spende gebeten.
Video von der Romreise österreichischer Pfarrgemeinderäte
(24. 1. 2012) Die Apostelgeschichte weitergeschrieben haben seit dem Papstbesuch in Mariazell viele Pfarrgemeinden. Vor einigen Tagen haben 60 Pfarrgemeinderäte während einer Romreise mit Bischof Dr. Alois Schwarz diese handgeschriebenen Erfahrungsberichte, verbunden mit Wünschen und teilweise auch kritischen Anmerkungen dem Papst während der Generalaudienz überreicht.
Die Internet-Redaktion der Diözese Gurk-Klagenfurt hat in einem 7-Minuten Video, das auch gut als Hörbild dienen kann, Eindrücke von dieser Rom-Reise zuzsammengefasst und jetzt auf Youtube veröffentlicht: http://www.youtube.com/watch?v=vpd0xKR7R7w
Christa Horngacher neue Leiterin im Tiroler Blindenapostolat
(2. 1. 2012) Peter Beiser hat die Leitung des Tiroler Blindenapostolates an seine bisherige Stellvertreterin Christine Horngacher übergeben. Fast 40 Jahre lang hat Beiser das Blindenapostolat der Diözese geleitet. Seit dieser Zeit finden regelmäßige Gottesdienste, Einkehrtage, Wallfahrten, Bildungsveranstaltungen und gesellige Treffen statt, die Peter Beiser mit seinem Team mit großer Gewissenhaftigkeit und Umsicht organisiert hat.
Beim Advent-Einkehrtag hat Peter Beiser nun die Geschicke des Apostolates an seine langjährige Mitarbeiterin Christine Horngacher und Friedel Emberger übergeben. Im Rahmen der Adventsfeier hat Generalvikar Jakob Bürgler das Bestellungs-Dekret von Bischof Scheuer an Christine Horngacher überreicht.
Peter Beiser bleibt Vorsitzender des Blindenapostolats Österreich. In Tirol wird er wie bisher die Veranstaltungen und Bildungsangebote in der Innsbrucker Raphaelsstube planen und koordinieren.
Seligsprechung von Carl Lampert: ein Zeichen der Ermutigung
(21. 11. 2011) Eine große Freude war zu spüren, als Kardinal Amato aus Rom das Dekret zur Seligsprechung von dem aus Göfis in Vorarlberg stammenden Priester Carl Lampert, der 1944 in Halle an der Saale hingerichtet wurde, vor den zahlreichen Gläubigen verlas.
Da die Stadtpfarrkirche Dornbirn-St. Martin für die vielen Besucher zu klein war, wurde vor der Kirche ein Zelt errichtet, wo auch wir Platz fanden. Über eine Video-Leinwand konnten wir die Zeremonie sehr gut mitverfolgen. Die Stimmung im Zelt war ausgezeichnet, die anwesenden Gläubigen beteten und sangen intensiv mit.
Einiges von der schön gestalteten Feier hat uns besonders berührt: Auf der Altarinsel waren Ziegel aus dem Zuchthaus aufgeschichtet, in dem Carl Lampert inhaftiert war, auf dem Altar stand das von ihm selbst während seiner Haft gebastelte kleine Kreuz. Während des Bußaktes wurden Gedenk-Kerzen entzündet, stellvertretend für die vielen Opfer der NS-Diktatur. Beim Gabengang trugen junge Menschen persönliche Gegenstände von Carl Lampert zum Altar.
Als Zeichen für das Bemühen, „dass Menschen wieder Menschen werden“, schnitt Bischof Elmar Fischer den Stacheldraht von der Osterkerze. Als am Schluß das Lied „Großer Gott wir loben dich“ angestimmt wurde, hat uns das nochmals tief bewegt.
Am Vorabend bei der Vesper im Dom zu Feldkirch sagte ein Priester, Carl Lampert brauche die Seligsprechung nicht, aber wir brauchen ihn als Vorbild und als Zeichen der Ermutigung, gerade auch in der heutigen oftmals verwirrenden Zeit.
Gabi Marte und Alexander Ammann
(G. Marte leitet das Blindenapostolat Vorarlberg)
Pater Paul Haschek verstorben
(10. 11. 2011) Kamillianerpater Paul Haschek ist am 9. November 2011 in Bozen von seinem langen Leiden erlöst worden. Er starb im Blindenzentrum St. Raphael, wo er in den letzten Jahren liebevolle Aufnahme gefunden hatte, im 79. Lebensjahr.
Paul Haschek ist mit den Kamillianischen Familien in Südtirol und Österreich, die er nach dem Ideal seines Ordensgründers, Kamillius von Lellis, als Drehscheibe für die Zusammenarbeit kranker oder behinderter Menschen mit ihren Freunden und Begleitern ins Lebens gerufen hatte, bis zuletzt in enger Verbindung gewesen. Auch den Blindenapostolaten in Südtirol und in Österreich war er seit vielen Jahren als Seelsorger, Vortragender und Berater eng verbunden.
Paul Haschek wird am Dienstag, den 15. November in seinem Heimatort Wallern (Burgenland) begraben. Die Begräbnisfeier beginnt um 14 Uhr.
Blindenapostolat favorisiert Behinderte in Pfarrgemeinderäten
(9. 11. 2011) Im Blick auf die gesamtösterreichische Pfarrgemeinderatswahl 2012 setzt sich das Blindenapostolat Österreich (BAÖ) dafür ein, dass behinderte Menschen auch in den Pfarrgemeinderäten vertreten sein sollen. Peter Beiser, der Vorsitzende des Blindenapostolats: „Menschen mit Behinderung haben oft einen anderen Blickwinkel und können auch in der Pfarre wertvolle Anstöße geben. Einerseits sollen sich Menschen mit Behinderung nach ihren Möglichkeiten als Kandidaten bein der PGR-Wahl zur Verfügung stellen. An die Wahlvorstände appellieren wir, auch Behinderte als Kandidaten anzusprechen, sie an wählbare Stelle zu setzen oder ins „Pfarrparlament“ zu kooptieren.
Die Pfarrgemeinderatswahlen finden in allen Diözesen Österreichs am 18. März 2012 statt.
BAÖ-Vorstand bei Neuwahl bestätigt, Raphael Spitzer neuer Jugend-Vertreter
(7. 11. 2011) Bei der Herbstsitzung der Diözesanleiter des Blindenapostolats Österreich (BAÖ) wurde am 5. November 2011 in Tainach (Kärnten) der Vorstand neu gewählt. Peter Beiser (Leiter des Blindenapostolats Tirol) wurde dabei in seiner Funktion als Vorsitzender ebenso bestätigt wie seine Stellvertreter Irmgard Uhl (Leiterin des Blindenapostolats Wien) und Heinz Kellner (Leiter Blindenapostolat St. Pölten).
Eine Veränderung gab es bei der Wahl des Jugendvertreters im BAÖ-Führungskreis: Helmut Müllner aus Kärnten, ist nach sechs Jahren nicht mehr zu Wahl angetreten. Ihm folgt Raphael Spitzer aus Grödig bei Salzburg. Der 28-Jährige studiert Jus und gehört dem Team der Jugendarbeit im BAÖ schon seit einigen Jahren an. Im Sommer 2011 hat er maßgeblich das Programm der Internationalen Jugendwoche der katholischen Blindenvereinigungen des deutschen Sprachraums am Greisinghof organisiert.
Künftiger Seliger Provikar Lampert auch in der Schweiz vorgestellt
(22. 10. 2011) Auch bei der Liturgiewerkstatt für Blinde im Internationalen Blindenzentrum Landschlacht bei Kreuzlingen (CH) war die bevorstehende Seligsprechungsfeier von Provikar Dr. Carl Lampert ein Thema: Gabriele Marte, die Leiterin des Blindenapostolats Vorarlberg, stellte Lampert als Person und die verschiedenen Veranstaltungen zur Seligsprechungsfeier am 13.November in Dornbirn als besonderen Höhepunkt der Diözese Feldkirch in diesem Jahr vor.
Bei der heurigen 13. Liturgiewerkstatt des Deutschen Katholischen Blindenwerks (DKBW) ging es thematisch um das Kirchenjahr. Die Teilnehmer aus Deutschland und Österreich stellten dabei auch besondere Traditionen, Feste und Anlässe aus ihren Ländern vor. Mit dem Liturgiewissenschaftler Dr. Bernhard Höffner überlegten und erarbeiteten sie die Gestaltung verschiedener Gottesdienstformen zu diesen Themen.
Katholische Blindenorganisationen tagten in Brixen
(16. 10. 2011) Im Priesterseminar in Brixen fand am Wochenende die Jahrestagung der katholischen Blindenvereinigungen im deutschen Sprachraum statt. Vertreter aus Deutschland, der Schweiz, Österreichs und aus Südtirol berichteten von der Arbeit ihrer Verbände und besprachen gemeinsame Vorhaben. Ein Schwerpunkt der Veranstaltung war am Samstag das Referat von Kanonikus Dr. Ulrich Fistill über das aktuelle Diözesan-Jahres-Thema „Wir glauben, darum reden wir“, an das sich eine rege Diskussion schloss. „Auch wir sind herausgefordert, in unserem Kreis als Glaubenszeugen aufzutreten“, sagt die wieder zur Vorsitzenden gewählte Gerlinde Gregori vom Deutschen Katholischen Blindenwerk. Als ihre Stellvertreterin wurde Ruth Häuptli von der Schweizerischen Caritasaktion der Blinden bei der fälligen Neuwahl bestätigt.
Gemeinsam führen die vier Blindenorganisationen jedes Jahr eine gut besuchte Internationale Jugendwoche – sie war heuer in Östereich – und die Begegnungswoche für sehbehinderte Menschen mittleren Alters durch. Ein Problem stellen derzeit die Fortbildungskurse für Taubblinde dar, die im Internationalen Blindenzentrum in Landschlacht am Bodensee (Schweiz) seit Jahren angeboten wurden: Unter anderem wegen der ungünstigen Franken-Wechselkurse sind diese Kurse in Gefahr.
Bei der Brixner Beratung wurde auch der Grundsatzbeschluss gefasst, im Jahr 2015 wieder eine gemeinsame Wallfahrt der Blinden und Sehbehinderten aus den vier Mitgliedsländern zu machen. Ziel soll diesmal Ojes im Gadertal, die Heimat des Hl. Josef Freinademetz, sein.
Neue Katechesen-Reihe von Kardinal Schönborn nun auch auf Video abrufbar
(11. 10. 2011) Am Sonntag, 9. Oktober, hielt Kardinal Christoph Schönborn im Stephansdom seine erste Katechese in der neuen Reihe „Jüngerschaft – Gerufen in die Schule des Meisters". Dabei erinnerte der Wiener Erzbischof an seinen letzten Hirtenbrief, in dem er einen Masterplan für den Erneuerungsprozess in der Erzdiözese Wien angekündigt hatte. Dieser müsse "der Plan sein, den der Meister mit uns hat, wenn wir nicht seinen Plan verwirklichen, mühen wir uns umsonst".
Der Masterplan könne kein fertiges Rezept sein, vielmehr ginge es darum, "dass wir gemeinsam neu dem Herr die Frage stellen: 'Was willst du? Was sagst du uns durch die vielen Suchenden?'"
Erzdiözese-Wien.at bietet zu dieser Katechesenreihe ein neues Online-Service:
www.erzdioezese-wien.at/content/topnachricht/articles/2011/10/10/a26682/
Blindenfreizeiten: 50 Prozent mehr Teilnehmer im Jubiläumsjahr
(10. 10. 2011) Zum Abschluss des Jubiläumsjahres „40 Jahre Blindenfreizeiten Pater Lutz“ trafen sich die Freizeitleiter in Linz zum Erfahrungsaustausch und zur Planung der Saison 2012. Die Koordinatorin der Blindenfreizeiten, Christiane Raggl, berichtete von einem Teilnehmer-Rekord. An den neun Freizeit-Wochen haben 160 Blinde, bzw. stark Sehbehinderte und 172 Sehende als Begleiter und Führer teilgenommen. Im Jahr 2010 waren es 89 Blinde bzw.121 Sehende bei sieben Freizeitwochen.
Raggl: „Zum Teil waren es heuer sehr starke Wochen mit vielen Teilnehmern. So kamen zum Langlaufen in den Böhmerwald 41 Teilnehmer, zur Wanderwoche Imst 36, zur Kultur-Wanderwoche St. Pölten 33 Teilnehmer, die Jubiläums-Freizeit in Pertisau am Achensee verzeichnete sogar 43 Interessenten.“ Als überaus erfreulich wertet Christiane Raggl die Tatsache, dass heuer 46 Personen an den Freizeitaktivitäten erstmals teilgenommen haben, davon 18 Blinde. Raggl: „Der Grund liegt einfach in der guten Mundpropaganda! Einzelne Teilnehmer haben sich da besonders angestrengt.“
Veröffentlicht werden die Termine im sog. „Bergheft“, das in Schwarzdruck an mehr als 600 Interessenten verschickt und an fast ebenso viele per E-Mail versandt wird. Auch auf den Internet-Seiten des Blindenapostolats Österreich (www.blindenpostolat.at) und auf www.blindenfreizeiten.de können die Termine abgerufen werden. Freizeiten-Koordinatorin Raggl (E-Mail raggl.aon.at) versorgt nicht nur neue Interessenten gerne mit Informationen, sondern freut sich auch über Personen, die sich als umsichtige Führer und Begleiter für die eine oder andere Unternehmung zur Verfügung stellen.
Hier das Programm für 2012:
Langlaufen im Böhmerwald: 11. – 18. Feber 2012
Langlaufen in St. Martin: 3. – 10. März 2012
Wandern im Fichtelgebirge: 26. Mai – 2. Juni 2012
Wandern in Hüttschlag vom 16. – 23. Juni 2012
Wandern, Musik und Schwimmen am Weißensee: 23. – 30. Juni 2012
Kultur und Wandern in Valckenborgh, Südholland: 1. – 8. Juli 2012
Bergwandern in Imst: 7. – 14. Juli 2012
Tandem in der Steiermark: 7. – 14. Juli 2012
Kulur-Wanderwoche in Graz: 14. – 21.Juli 20112
Bergwandern in St. Martin: 11. – 18. August 2012
Bergsteigen in Toblach: 8 – 15. September 2012